Qnap bringt Netzwerkspeicher mit bis zu 64 TByte und Intel-Core-i-CPU

Die neue Turbo-NAS-Reihe TVS-x71 richtet sich in erster Linie an KMUs. Sie bietet vier, sechs oder acht Laufwerkeinschübe und maximal 16 GByte Arbeitsspeicher. Auch 4K-Videotranskodierung wird unterstützt. Die Preis beginnen bei 998 Euro.

Qnap hat sein Angebot an Netzerkspeichern für kleine und mittelständische Unternehmen um die Reihe Turbo NAS TVS-x71 erweitert. Sie bietet je nach Modell vier, sechs oder acht Einschübe für Hotswap-fähige SATA-Laufwerke in den Formaten 2,5 respektive 3,5 Zoll. Pro Einschub werden bis zu 8 TByte große SSDs oder Festplatten unterstützt. Die Tower-Systeme TVS-471, TVS-671 und TVS-871 lassen sich also mit maximal 32, 48 beziehungsweise 64 TByte Storage ausrüsten.

Das Turbo-NAS-Modell TVS-871 besitzt acht Einschübe und bis zu 16 GByte RAM (Bild: Qnap).

Hinsichtlich der Prozessor- und Arbeitsspeicherausstattung können Käufer zwischen insgesamt neun Untermodellen wählen: Die Variante TVS-471 ist mit Intels Zweikern-CPU Core i3-4150 oder einem Pentium G3250 mit Taktraten von 3,5 respektive 3,2 GHz sowie jeweils 4 GByte DDR3-RAM erhältlich. Das Modell TVS-671 lässt sich zudem mit dem 3 GHz schnellen Vierkernchip Core i5-4590S und 8 GByte RAM bestücken. Die Ausführung TVS-871 kommt maximal mit dem 3,2 GHz schnellen Quad-Core-Prozessor Core i7-4790S sowie 16 GByte Arbeitsspeicher.

Laut Hersteller ist die TVS-x71-Serie auch Ultra-HD-fähig und erlaubt mithilfe der in der CPU integrierten Intel-HD-Grafikeinheit Echtzeit-Videotranskodierung mit 4K beziehungsweise 1080p. Auf diese Weise sollen sich Videos in universelle Formate zur Wiedergabe – etwa auf einem Mobilgerät – umwandeln lassen. Wählen Anwender die Anzeige einer vorab gerenderten geringeren Auflösung, ermöglicht dies Qnap zufolge eine auch bei begrenzter Bandbreite reibungslose Videowiedergabe.

Dank eines in allen NAS-Servern integrierten HDMI-Anschluss lassen sich die Multimediainhalte auch an PCs oder Smart-TVs übertragen. An weiteren Schnittstellen sind drei USB-3.0-Ports (davon zwei auf der Rück- und einer auf der Vorderseite) und zwei rückseitige USB-2.0-Anschlüsse vorhanden. Daran lassen sich neben weiteren externen Festplatten auch Maus und Tastatur anschließen. In Kombination mit den vier Gigabit-Ethernet-Ports sowie Qnaps QvPC-Technologie können die NAS-Server so auch als Ersatz für den Desktop-Rechner genutzt werden.

Damit sollen sich beispielsweise virtuelle Maschinen unter Windows, Linux oder Unix integrieren lassen. Zudem können die erwähnten 4K-Videos mit 7.1-Surround-Sound per XBMC wiedergegeben sowie Live-Bilder von Überwachungskameras betrachtet werden. Zur einfacheren Verwaltung von virtuellem Speicher unterstützen die Geräte die Virtualisierungslösungen von VMware, Microsoft sowie Citrix und verfügen über eine plattformübergreifende Dateifreigabe für Windows-, Mac- und Linux- respektive Unix-Systeme.

Unterstützung von Active Directory, LDAP-Verzeichnisdiensten und Windows ACL soll überdies Berechtigungseinstellungen erleichtern. Zudem agieren die TVS-x71-Modelle laut Hersteller als Domaincontroller für Windows und liefern Sicherungslösungen für Windows- und Mac-Nutzer sowie Möglichkeiten zur Notfallwiederherstellung – darunter RTRR und rsync.

Die kleinste Variante der neuen Turbo-NAS-Reihe misst 17,7 mal 18 mal 23,5 Zentimeter und wiegt 4,56 Kilogramm. Die TVS-671-Versionen kommen auf 6,18 Kilogramm und 17,5 mal 25,7 mal 23,5 Zentimeter. Das Spitzenmodell TVS-871 ist 18,5 mal 29,8 mal 23,5 Zentimeter groß und 8,9 Kilogramm schwer. Preislich liegen die ab sofort erhältlichen NAS-Server der TVS-x71-Familie zwischen 998 und 2260 Euro (UVP).

[mit Material von Rainer Schneider, ITespresso.de]

Themenseiten: Mittelstand, Netzwerk, QNAP, Storage

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