Microsoft veröffentlicht Power BI für iPad

Die App gibt Zugriff auf Dashboards und warnt beim Erreichen von Schwellenwerten. Power BI selbst wurde um Previews mehrerer Funktionen ergänzt. Beispielsweise gibt es jetzt Einbindung von SaaS-Diensten wie Salesforce CRM, Baumdiagramme und ein Werkzeug namens Power BI Designer.

Icon Microsoft Power BI (Bild: Microsoft)
Microsoft hat seine Business-Intelligence-Lösung Power BI um einige Funktionen erweitert, die zunächst als Preview deklariert sind. Außerdem stellt es eine native App für den Zugriff auf Power BI für Apples iPad bereit.

Microsoft zufolge lässt sich die App für den Zugriff auf Dashboards und Kooperation mit Kollegen nutzen. Außerdem ist es möglich, Hinweise zu erhalten, wenn Schlüsselwerte vorher definierte Schwellen überschreiten.

Laut Ankündigung handelt es sich nur um einen ersten Schritt des Konzerns aus Redmond in diese Richtung: Er arbeitet an „einem Schwung nativer Mobil-Apps für Power BI“. Zu den unterstützten Plattformen sollen neben dem iPad auch iPhone und Windows-Tablets gehören.

Microsoft Power BI auf iPad (Bild: Microsoft, via iTunes)Microsoft Power BI auf iPad (Bild: Microsoft, via iTunes)

Im Detail enthält die iPad-App Live-Dashboards mit Visualisierungen und Key Performance Indicators (KPI), wobei die Daten im eigenen Rechenzentrum ebenso wie in der Cloud gespeichert sein können. Zu den Neuerungen der Plattform selbst zählen diverse Visualisierungsmethoden, etwa mit Baumstruktur, nach dem Trichterprinzip oder mit zwei Methoden in Kombination.

SaaS-Dienste wie Dynamics CRM Online, Dynamics Marketing, GitHub, Marketo, Salesforce, SendGrid und Zendesk lassen sich jetzt in Power BI direkt einbinden. Zudem hat Microsoft eine Live-Anbindung an seine SQL Server Analysis Services geschaffen. Power-BI-Kunden ohne Excel können nun Power BI Designer nutzen, um Inhalte zu erstellen und zu publizieren.

Außerdem hat Microsoft eine neue Preview der As-a-Service-Version seiner Datenbank SQL Server verfügbar gemacht: Azure SQL ist jetzt fast vollständig zum Offline-Produkt kompatibel. Unter anderem unterstützt es jetzt große Datenbanken mit Online-Indizes und parallele Suchabfragen.

[mit Material von Mary Jo Foley, ZDNet.com]

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