Intel legt Corporate Responsibility Report 2013 vor

In dem Bericht erläutert der Chiphersteller sein Engagement für Umweltschutz, nachhaltige Produktion, Arbeitsumfeld, Bildung und Gesellschaft. Seine CO2-Emissionen konnte er 2013 beispielsweise um 160.000 Tonnen senken. In den USA deckt Intel seinen Stromverbrauch vollstänig durch erneuerbare Energien.

Intel hat seinen Corporate Responsibility Report (PDF) für das Jahr 2013 veröffentlicht. Der Chiphersteller informiert darin umfassend über sein Engagement in Umweltschutz, nachhaltige Proudktions- und Lieferprozesse, Arbeitsumfeld, Bildung und Gesellschaft. Ziel dieser Maßnahmen ist es, „der Gesellschaft Zugang zu Bildung und Technologien zu verschaffen und den Gedanken der wirtschaftlichen Nachhaltigkeit und umweltverträglichen Handels voranzutreiben“.

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Seine CO2-Emissionen hat Intel dem Bericht zufolge 2013 gegenüber dem Vorjahr von 1,85 auf 1,69 Millionen Tonnen reduziert. 2009 lag der Wert noch bei 2,45 Millionen Tonnen. Im sechsten Jahr in Folge ist es laut US Environmental Protection Agency der größte freiwillige Einkäufer von Strom aus erneuerbaren Energien. Intels Energiebedarf in den USA von 3,1 Milliarden Kilowattstunden wurde vollständig durch erneuerbare Energien gedeckt. Insgesamt stieg der Energieverbrauch im Jahresvergleich aber von 5,5 auf 5,6 Milliarden Kilowattstunden.

Auch seinen Wasserbedarf hat der Chiphersteller in den letzten Jahren erheblich gesenkt, wofür er seit 1998 mehr als 220 Millionen Dollar aufgewendet hat. 2013 verbrauchte er in seinen Einrichtungen 8,7 Milliarden Gallonen Wasser (rund 32,9 Millionen Kubikmeter), . Seit 1998 wurden insgesamt über 170 Milliarden Kubikmeter eingespart, was etwa dem jährlichen Wasserverbrauch von 430.000 US-Haushalten entspricht.

Was das Arbeitsumfeld angeht, hat Intel nach eigener Aussage 300 Millionen Dollar in Training und Entwicklung seiner Mitarbeiter investiert. Das entspreche im Schnitt 3100 Dollar und 31 Stunden Weiterbildung pro Mitarbeiter. Mit seinem Involved Program will es Angestellte zudem zur freiwilligen Arbeit in ihren Gemeinden motivieren. 2013 hätten sie dort 1,2 Millionen Stunden im Gegenwert von 28 Millionen Dollar geleistet.

In Bildungsprogramme investiert der Konzern jährlich 100 Millionen Dollar. Beispielsweise hat er 2013 in Kooperation mit Arduino das Entwicklerboard Galileo vorgestellt. Der Einplatinenrechner ist mit Intels System-on-a-Chip Quark X1000 bestückt, aber zu der Open-Source-Plattform Arduino kompatibel. Im Lauf der kommenden 18 Monate will Intel 50.000 Galileo-Boards an 1000 Universitäten weltweit spenden.

Zusammen mit dem Corporate Responsibility Report 2013 hat Intel auch den bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereichten Bericht über sogenannte Konfliktmaterialien veröffentlicht. Ein US-Gesetz (Dodd-Frank Wall Street Reform and Consumer Protection Act) verpflichtet börsennotierte Unternehmen, den Einsatz von Mineralien in ihren Produkten festzustellen, die in Konfliktgebieten abgebaut werden, und den Quellen dieser Mineralien nachzugehen.

2012 hatte Intel das Ziel ausgegeben, bis Ende 2013 einen ersten „konfliktfreien“ Mikroprozessor zu fertigen, der ohne Gold, Tantal, Zinn und Wolfram aus umkämpften Regionen auskommt. Wie Intel-CEO Brian Krzanich im Januar bekannt gab, wurde dieses Ziel erreicht.

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Themenseiten: Green-IT, Intel, Prozessoren

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