US-Wahlen: Twitter wertet politische Tweets aus

Die Political Engagement Map lässt sich nach Stichwörtern durchsuchen. Sie zeigt, wie die Bevölkerung in welchem Bundesstaat auf Tweets mit diesem Begriff reagiert. Die Ergebnisse werden natürlich auch nach Partei aufgeteilt.

Twitter hat im Vorfeld der nächste Woche anstehenden US-Wahlen eine „Political Engagement Map“ vorgestellt. Sie zeigt, mit welchen politischen Fragen sich Nutzer welches US-Bundesstaats auseinandersetzen und auf welchen der Kandidaten sie häufiger antworten – Barack Obama oder Mitt Romney.

Twitters "Political Engagement Map" (Screenshot: ZDNet)

„Wir haben eine Visualisierung gebaut, die zeigt, wie die Menschen in unterschiedlichen Staaten auf Tweets von @MittRomney und @BarackObama reagieren“, schreibt Miguel Rios aus Twitters Analytics-Team in einem Blogeintrag. „Während der Twitter Political Index Tweets über die Kandidaten auswertet, wollten wir auch wissen, wie die Bürger auf Tweets der Kandidaten reagieren. Wir wollten sehen, was sich aus Twitter-Daten für Einsichten ableiten lassen. Die Visualisierung ist komplett interaktiv.“

Um das Werkzeug zu nutzen, gibt man einen Suchbegriff ein, und schon zeigt eine Karte, welche Staaten dieses Thema am meisten diskutieren und welchen Kandidaten sie zu bevorzugen scheinen. Das gesuchte Schlüsselwort muss dabei in einem Tweet eines der Kandidaten enthalten sein. Twitter prüft dann, wie stark die Reaktionen aus diesen Tweet waren.

Dass Twitter ein wichtiges Medium für politische Diskussionen ist, haben schon die Fernsehdebatten vergangenen Monat gezeigt. Während der ersten gab es allein 10 Millionen Tweets.

[mit Material von Daniel Terdiman, News.com]

Themenseiten: Kommunikation, Networking, Politik, Soziale Netze, Twitter

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