Twitter kauft Aggregationsdienst Summify

Er fasst für Anwender relevante Themen aus Sozialen Netzen in Newslettern und auf Überblicksseiten zusammen. Twitter will so offenbar Trends besser strukturieren. Zahlreiche Features und auch die Registrierung stellt es zunächst ein.

Twitter kauft Summify, das seit März 2011 einen Aggregationsdienst für Nachrichten aus Social Media betreibt. Es ist unklar, wie sich dies in Twitters Angebot einfügt. Möglicherweise sucht das Unternehmen nach Wegen, die Millionen Tweets täglich seinen Anwendern strukturierter zu präsentieren.

Logo Twitter

Summify stammt ursprünglich aus Rumänien, betreibt seinen Dienst aber aktuell von Vancouver in Kanada aus. Sein Angebot besteht darin, aus den Streams von Social Networks täglich für den Anwender besonders interessante Trends herauszufiltern und ihm in Form von E-Mails oder Überblicksseiten zu präsentieren. Zu seinen Quellen gehört natürlich auch Twitter.

Twitter selbst schreibt etwas vage, es wolle mit der neuen Technik einen „gestraffteren Dienst“ schaffen. Die aktuelle Form der Newsletter werde eingestellt. Außerdem wird Summify Nutzer künftig nicht mehr die Möglichkeit bieten, ihre Zusammenfassungen öffentlich zugänglich zu machen. Es gibt also nur mehr private Zusammenfassungen.

Zu den ersten Änderungen nach der Übernahme gehört auch, dass Profile und Einflussseiten von Summify verschwinden. Es ist zunächst nicht mehr möglich sich für den Dienst zu registrieren. Dies gilt für Zugänge per Web, über den iPhone-Client und das Tool Hootsuite.

Die Belegschaft von Summify wechselt in Twitters Hauptquartier in San Francisco. Die finanziellen Konditionen der Übernahme wurden nicht veröffentlicht.

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