CeBIT: Benq stellt erste Kurzdistanzbeamer mit Lasertechnik vor

Die Modelle LX60ST und LW61ST bieten XGA- beziehungsweise WXGA-Auflösung. Die Lebensdauer der Laser-Lichtquelle soll bis zu 20.000 Stunden betragen. Die Geräte kommen im Februar für rund 2500 Euro auf den Markt.

Benq hat auf der CeBIT Preview in München die nach eigenen Angaben weltweit ersten Kurzdistanzprojektoren mit Laser-Lichtquelle präsentiert. Die DLP-Modelle LX60ST und LW61ST bieten laut Hersteller eine Lampenlebensdauer von bis zu 20.000 Stunden, eine Helligkeit von 2000 ANSI-Lumen und ein Kontrastverhältnis von 80.000:1. Sie richten sich an Bildungseinrichtungen.

Beide Neuvorstellungen sollen sich durch eine hohe Energieeffizienz auszeichnen. Die Leistungsaufnahme im Standby liegt bei unter 0,5 Watt. Die Laser-Lichtquelle kann bei Bedarf auf zehn Prozent ihrer Maximalleistung gedimmt werden, wodurch der Stromverbrauch von maximal 270 Watt entsprechend zurückgeht. Dies erfolgt beispielsweise automatisch, wenn keine Anzeigenquelle erkannt wurde. Zudem ermitteln die Beamer im Modus SmartEco von sich aus die benötigte Helligkeit der Eingangsquelle, um den optimalen Bildkontrast zu bestimmen.

Der LX60ST hat eine native 4:3-Auflösung von 1024 mal 768 Bildpunkten (XGA). Er erzeugt aus 0,6 Metern Entfernung ein Bild mit 1 Meter Diagonale. Der LW61ST löst sein 16:9-Bild mit 1280 mal 800 Pixeln auf (WXGA) und kann in einem Mindestabstand von 0,49 Metern aufgestellt werden. Die maximal mögliche Projektionsdiagonale beträgt 7,62 Meter.

PC oder Notebook lassen sich direkt über USB mit den Beamern verbinden, um Videodaten zu übertragen. Die Auflösung der Quelle wird automatisch erkannt. Außerdem ist es möglich, via LAN mit einem PC bis zu acht Projektoren gleichzeitig anzusteuern, um simultan das gleiche Bild darzustellen.

Über zwei D-Sub- und je einen S-Video-, Composite- und HDMI-Port lassen sich die Videoformate NTSC, PAL und Secam in Auflösungen von 640 mal 480 bis 1600 mal 1200 Pixeln einspeisen. Für die Audioausgabe sind zwei 10-Watt-Stereolautsprecher integriert. Auch ein Mikrofonanschluss ist vorhanden.

Im Standardbetrieb liegt die Lautstärke der Geräte bei maximal 33 Dezibel. Im Eco-Modus erzeugen die Beamer einen Geräuschpegel von höchstens 32 Dezibel. Eine Instant-On/Off-Funktion sorgt dafür, dass die Beamer schnell einsatzbereit sind und nach dem Ende der Präsentation zügig wieder verstaut werden können.

Benq liefert die Projektoren ab Februar mit Fernbedienung, Handbuch-CD, Schnellstartanleitung, VGA- und Netzkabel aus. Die unverbindliche Preisempehlung liegt jeweils bei 2499 Euro. Die Garantiezeit beträgt 36 Monate.

Die Laser-Lichtquellen der neuen Benq-Projektoren sollen einen Lampenwechsel überflüssig machen (Bild: Benq).
Die Laser-Lichtquellen der neuen Benq-Projektoren sollen einen Lampenwechsel überflüssig machen (Bild: Benq).

Themenseiten: BenQ, CeBIT, Hardware, Projektoren

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu CeBIT: Benq stellt erste Kurzdistanzbeamer mit Lasertechnik vor

Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *