Zweiter Release Candidate von Opera 11.10 steht zum Download bereit

Er folgt nur zwei Tage nach dem RC1. Die voraussichtlich letzten Vorabversionen vor der Final beheben mehrere Fehler sowie Absturzursachen und verbessern die Stabilität des Browsers. Zudem wurden Schnellwahl und Stromverbrauch optimiert.

Opera 11.10 erleichtert Änderungen an der Schnellauswahl (Screenshot: Opera).
Opera 11.10 erleichtert Änderungen an der Schnellauswahl (Screenshot: Opera).

Opera hat innerhalb von zwei Tagen zwei Release Candidates von Version 11.10 seines Browsers (Codename Barracuda) veröffentlicht. Sie beseitigen zahlreiche Fehler sowie Absturzursachen und verbessern einige neue Funktionen sowie die allgemeine Stabilität.

Beispielsweise haben die Entwickler mit dem RC1 die mit der Beta eingeführte überarbeitete Schnellwahl „Speed Dial“ weiter optimiert. Auf der Übersichtsseite können Anwender häufig besuchte Webseiten ablegen, um sie schneller zu öffnen. Neuerdings ist die Zahl der abgebildeten Seiten unbegrenzt, die Schärfe besser, und es können sogar Live-Inhalte gezeigt werden.

Auch am Stromverbrauch des Browsers unter Windows 7 und Vista hat Opera gefeilt, so dass Notebooks im Akkubetrieb länger durchhalten. Es weist jedoch darauf hin, dass Benchmark-Ergebnisse bei gezogenem Stromstecker etwas niedriger ausfallen können. Weitere Verbesserungen betreffen den integrierten Mail-Client.

Der heute Morgen veröffentlichte RC2 enthält nur wenige Änderungen. Die Lokalisation wurde noch nicht aktualisiert. Damit wollen die Entwickler bis zu finalen Version warten, die in Kürze erscheinen dürfte.

Wie die Vorabfassungen wird die Final auf der neuen Rendering-Engine Presto 2.8 basieren und das Debugging-Tool Dragonfly sowie Unterstützung für das Bildformat WebP enthalten. Ebenfalls neu ist Support für die in CSS3 definierten Verlaufsfilter und mehrere Spalten. Verlaufsfilter ermöglichen einen Übergang zwischen unterschiedlich eingefärbten Bereichen einer Seite, Spalten sind ein erster Schritt in Richtung zeitschriftenartiger Layouts. Seiten mit diesen Elementen zeigt der Browser nun korrekt an.

Die Installation von Plug-ins erleichtert Opera 11.10 durch einen Wizard. Er meldet fehlende Plug-ins und bietet gleich eine Installation an. Für Erweiterungen gibt es eine eigene URL Filter API – eine Blockierliste auf URL-Basis. Über diese Schnittstelle hinzugefügte Regeln gelten nur, solange das Add-on läuft, dem sie zugeordnet sind.

Weitere Änderungen, die Opera mit Version 11.10 einführt, finden sich im ausführlichen Changelog zur Beta.

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Themenseiten: Browser, HTML 5, Internet, Opera, Software

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