2,2 Petabyte übertragen: Microsoft veröffentlicht Zahlen zu Live Mesh

Die Betaphase endet am 31. März. Microsoft preist den Dienst als Paradigma seiner Strategie, Offline-Apps durch Clouddienste zu ergänzen. Windows XP wird von der finalen Version allerdings nicht mehr unterstützt.

Logo von Live Mesh (Bild: Microsoft)

Microsoft hat Nutzungszahlen zu seinem Synchronisierungswerkzeug Live Mesh veröffentlicht, dessen Betaphase am 31. März endet. Seit der Vereinigung mit Live Sync im vergangenen Jahr wurden darüber 2,2 Petabyte an Daten übertragen. Diese Menge kam durch 3 Millionen Nutzer mit 5 Millionen Geräten zustande.

Microsoft hatte Live Mesh auf der Web 2.0 Expo des Jahres 2008 erstmals öffentlich vorgestellt. Es sollte Daten über Geräte hinweg verfügbar machen – PC und Mac eingeschlossen. Heute ist es Teil der kostenlosen Softwaresammlung Windows Live Essentials.

Der für das Produkt zuständige Microsoft-Direktor Dharmesh Mehta baute in seinen Kommentar zu den Zahlen auch eine Attacke auf Google ein, allerdings ohne das Unternehmen zu nennen. Er sagte: „Das ist ein wichtiger Augenblick im fließenden Übergang zu einer Welt, in der die Menschen eine Mischung aus Clouddiensten und PC-Anwendungen nutzen. Als Unternehmen glauben wir, dass sich dieser Trend fortsetzen wird, da die Nutzer versuchen, einen für sie akzeptablen Weg bei der Verwaltung von Daten auf mehreren Geräten zu finden. Das trennt uns von anderen, die glauben, dass die Zukunft allein in der Cloud liegt und dass alles online sein sollte und auch sein wird. Das ist nur ein schlichter Gedanke, aber unsere Kunden sagen, sie hätten gern die Wahl.“

Keine Wahl haben allerdings Nutzer von Windows XP: Mit der Betaphase von Live Mesh endet am 31. März auch die Unterstützung für dieses Betriebssystem.

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