Atomfreies 299-Euro-Netbook: Acer Aspire One 522 mit AMD C-50

Für 299 Euro bietet das Acer Aspire One 522 ein hochauflösendes Display, einen HDMI-Port und AMDs Doppelkern C-50. Dieser erreicht die zehnfache Grafikleistung des Atom. Überzeugen auch CPU-Performance und Akkulaufzeit?

Acer stellt mit dem Aspire One 522 eines der ersten Netbooks mit AMDs Doppelkern-Fusion-Prozessor C-50 vor. Es konkurriert mit Geräten, die von Intels Dual-Core-Atom N550 angetrieben werden. Der ZDNet-Test zeigt, ob AMD im Netbook-Segment endlich eine konkurrenzfähige Lösung hat.

Das Aspire One gleicht den Intel-Netbooks aus gleichem Hause. Es verfügt über ein schwarzes Kunststoffgehäuse, das robust und gut verarbeitet ist. Auf dem mit schwarzem Hochglanzlack überzogenen Deckel sieht man jeden Fingerabdruck.

Erfreulich ist die Auflösung des Displays von 1280 mal 720 Pixel. Das sind deutlich mehr als die 1024 mal 600 Pixel, die viele andere Netbooks bieten. Mit dem Acer muss man deutlich weniger scrollen. Trotzdem sind die Schriften nicht zu klein.

Das Netbook hat auf der linken Seite zwei USB-2.0-Anschlüsse, einen VGA- und einen HDMI-Port. Damit ist es im Gegensatz zu den meisten Netbooks auf Intel-Basis (ohne Ion-Grafik) in der Lage, Bilder verlustfrei auf ein externes Display zu übertragen. Rechts sind eine USB-2.0-, eine Gigabit-Ethernet-Schnittstelle sowie ein Kartenleser zu finden.

Die Tastatur erfreut mit relativ großen Tasten, die über einen ausreichenden Hub und einen sauber definierten Druckpunkt verfügen. Damit kann man bequem auch mal einen längeren Text eingeben.

Neueste Kommentare 

1 Kommentar zu Atomfreies 299-Euro-Netbook: Acer Aspire One 522 mit AMD C-50

Kommentar hinzufügen
  • Am 8. März 2011 um 17:51 von Mirko S.

    Auflösung an externem TFT
    Hallo ZDNet Redaktion,

    das Acer ist wirklich interessant. Ich würde es gerne an externer Tastatur und Maus sowie 22″ TFT mit 1680*1050 Pixel anschließen. Ist das Gerät in der Lage diese Auflösung per HDMI auf DVI Kabel verlustfrei und ohne Performanceverlust anzuzeigen?

    Besten Dank für die Info!

    Gruß Mirko S.

    Hallo Mirko,

    das sollte kein Problem sein. Führt man 3D-Spiele in der höheren Auflösung aus, muss man natürlich mit einem Performanceverlust rechnen.

    Die Redaktion

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *