Street View: echte Eier gegen virtuell verpixelte Häuser

Nicht alle Street-View-Nutzer sind mit der teilweisen Verpixelung ihrer näheren Umgebung einverstanden. In Essen wurden verpixelte Häuser mit Eiern beworfen. Das ist nach Auskunft der Polizei sogar völlig legal.

So hatte sich Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) das wahrscheinlich nicht vorgestellt: In Essen kam es zu ersten Offline-Protesten gegen die Verpixelung von Häusern. In Street View unkenntlich gemachte Gebäude wurden mit Eiern beworfen – und zwar keinesfalls virtuell, sondern ganz real. Damit die Bewohner auch den Grund der Verunstaltung erfahren, brachten die Eierwerfer Zettel mit der Aufschrift „Google’s cool“ an den Briefkästen an.

Die Besitzer dieses Hauses in Essen wollen keine Blicke der Öffentlichkeit auf ihr Domizil. Jetzt müssen sie mit Eierwürfen rechnen (Bildquelle: Google Street View).
Die Besitzer dieses Hauses in Essen wollen keine Blicke der Öffentlichkeit auf ihr Domizil. Jetzt müssen sie mit Eierwürfen rechnen (Bildquelle: Google Street View).

Wer glaubt, das ginge einen Schritt zu weit, hat bestenfalls moralisch recht, nicht aber juristisch. Gegenüber derwesten.de erklärte ein Polizeisprecher, dass Eierwürfe den Tatbestand der Sachbeschädigung nicht erfüllen, da keine bleibenden Schäden verursacht werden. Die Polizei bleibt untätig – ob gewollt oder ungewollt, sei einmal dahingestellt.

Die meisten Verpixeler dürften auf die „Marketingkampagne“ der Ministerin hereingefallen sein. Sie erzeugte nämlich zumindest unterschwellig das Gefühl, Street View sei ein gigantischer Cluster von Webcams, der den Live-Blick in jedes deutsche Schlafzimmer erlaube. Google sollte quasi den Ruf einer globalen „Stasi“ im Internet bekommen, während „Bürgerdienste“, etwa der faktisch für tot erklärte staatliche Schnüffeldienst ELENA, dem Wohl der Allgemeinheit dienen. Selbst der Bild-Zeitung ging das einen Schritt zu weit. Sie versuchte, ihre Leserschaft aufzuklären – in vielen Fällen allerdings vergeblich.


Martin Sonneborn karikierte Street View in der heute-show mit dem fiktiven Dienst „Google Home View“. Die Ironie wurde vielfach nicht verstanden (Video: ZDF).

Die Rechtslage in Deutschland ist eindeutig: §23 Absatz 2 des Kunsturhebergesetzes (KunstUrhG) erlaubt die Veröffentlichung von Bildern, auf denen die Personen nur als Beiwerk neben einer Landschaft oder sonstigen Örtlichkeit erscheinen. Und es gilt natürlich der Satz: „Was offline erlaubt ist, muss auch online erlaubt sein“. Googles durchaus kostenintensive Verpixelung ist eigentlich eine freiwillige Leistung, allerdings drohten einige Politiker mit einem Anti-Street-View-Gesetz.

Jetzt fühlen sich viele Street-View-Nutzer bei ihrem virtuellen Rundgang gestört. Auch Bewohner von Mehrfamilienhäusern ärgern sich, dass mindestens ein Mitbewohner das Gebäude hat verpixeln lassen. Zieht der entsprechende Mitbewohner aus, bleibt das Haus verpixelt, denn Google hat nach eigenen Angaben keine Kopien mit unverpixelten Aufnahmen. Durch Umzüge dürften in Zukunft noch weitaus mehr „Milchglasscheiben“ entstehen, denn man kann weiterhin Einspruch gegen die Darstellung der eigenen Wohnung erheben.

Gedient ist damit niemandem: Diejenigen, die ihre Häuser haben verpixeln lassen, werden im Internet öffentlich verspottet und vereinzelt sogar mit „unfreiwilligen Lebensmittelspenden“ bedacht. Ministerin Aigner muss sich den Vorwurf gefallen lassen, trotz eindeutiger Rechtslage Druck auf Google ausgeübt zu haben und ihre Arbeitszeit lieber mit Street View zu verbringen, anstatt ernsthafte Probleme beim Verbraucherschutz im Internet anzugehen, etwa Sicherheit beim Homebanking, Abofallen und sonstige dubiose Angebote. Ferner wird ihre Kompentenz auf dem Gebiet des Verbraucherschutzes in Frage gestellt.

Nach meinem Rechtsempfinden ist es nicht verwerflich, öffentliches Gebiet mit Hausfassaden und Vorgärten zu fotografieren und ins Internet zu stellen. Im Gegenteil, alles andere wirft Probleme auf: Soll jemand, der private Urlaubsfotos ins Internet stellt, auf denen im Hintergrund ein Haus zu sehen ist, gezwungen werden können, dieses zu verpixeln? Eine Verletzung der Privatsphäre kann ich durch Google Street View beim besten Willen nicht erkennen.

Auch kann von einem Pranger nach dem Motto „in so einem hässlichen Haus wohnt Familie X“ bei Google Street View nicht die Rede sein. Schließlich ist es das Ziel, in absehbarer Zeit ganz Deutschland ohne jede Wertung online zu stellen. Der gleichberechtigte Zugang für alle ist gewährleistet.

Die Verpixeler bekommen jede Menge Widerstand zu spüren. Auf Facebook hat sich die Gruppe „Ungewollt verpixelt“ gegründet. Der Social-Media-Experte Jens Best hat die Website findedaspixel.de ins Netz gestellt. Dort können Nutzer die volle Adresse von verpixelten Häusern angeben. Die URL ist allerdings derzeit wegen Überlastung nur schwer zu erreichen. Ob es das ist, was die Verpixeler erreichen wollten, darf ernsthaft bezeweifelt werden.

Hausverpixeler müssen im Internet mit Hohn und Spott rechnen. Auch blog.heimwerker.de kann dem Pixelwahn wenig Positives abgewinnen (Bild: blog.heimwerker.de).
Hausverpixeler müssen im Internet mit Hohn und Spott rechnen. Auch blog.heimwerker.de kann dem Pixelwahn wenig Positives abgewinnen (Bild: blog.heimwerker.de).

Themenseiten: Analysen & Kommentare, Big Data, Datenschutz, Google, Privacy

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36 Kommentare zu Street View: echte Eier gegen virtuell verpixelte Häuser

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  • Am 23. November 2010 um 16:19 von hering51

    Streetview
    „Der Social-Media-Experte Jens Best hat die Website findedaspixel.de ins Netz gestellt.“ Vielleicht empfinden Sie diesen selbsternannten Panoramfreiheitskämpfer als Social Media Experten. Es gibt genügend Gründe daran zu zweifeln. (s. z.B. http://berlinnow.org/?p=686 ).
    Es gibt gute Gründe Google zu mißtrauen. Haben Sie verdrängt das Google beim Fotografieren aus Versehen WLAN-Daten und z.T. komplette Emails (natürlich aus Versehen) mitgeschnitten hat? Erinnern Sie sich vielleicht an die jahrelange Zusammenarbeit von Google mit den chinesischen Zensurbehörden? Gegen Google Streetview zu sein heißt nicht das Recht auf Fotografien im öffentlichen Raum in Frage zu stellen. Mein (bei Streetview verpixeltes Haus) kann jeder fotografieren und ins Netz stellen. Ich möchte es nur nicht einen amerikanischen Konzern zur Vermarktung überlassen. Ist das so schwer zu begreifen? Im übrigen können Sie sicher sein das jeder Eierwerfer der es bei mir probiert vor Gericht landet.

    • Am 23. November 2010 um 17:39 von Hai52

      AW: Streetview
      Wow, da ist jemand auf dem Kriegspfad gegen Google. So verblendet, das er nicht in der Lage ist zu differenzieren. Streetview kommt von Google und Google ist „böse“. Da gibt’s nur schwarz und weiss. Gut das es Menschen gibt, die auch Farbnuancen wahrnehmen können. Dir noch viel Spaß bei deinem Kreuzzug Hering. Es gibt ja sonst nichts Wichtiges. ;-)

      • Am 24. November 2010 um 12:53 von Fischsuppe

        AW: AW: Streetview
        @Hai52

        Ich weiß eigentlich gar nicht auf welchen Beitrag Du Dich beziehst. hering51 ist sicher auf keinem Kriegspfad – und gesundes Misstrauen, dass er sogar begründet ist auch gegenüber „good, great, google“ nicht verkehrt.

        Verblendung sieht anders aus, zum Beispiel wenn man wie Du etwas in einen Beitrag hineinliest was dort gar nicht steht oder berechtigte Fragen unter den Tisch kehrt.

        Es ist immer wieder faszinierend wie sich Menschen von Firmen willfärig den Karren spannen lassen – wie diese Tiere die laut I-AAA machen ;-)

    • Am 23. November 2010 um 17:49 von Mimimi

      AW: Streetview
      *Ironie an* Nen bissle Paranoid ist immer gut. *Ironie aus*

    • Am 27. November 2010 um 8:28 von welches gericht

      AW: Streetview
      dein gericht

    • Am 27. November 2010 um 9:26 von Puzzle

      AW: Streetview
      Ich finde das verpixeln einfach nur lächerlich. Der jenige der sein Haus verpixeln lässt sollte sich vorher auch überlegen das es nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Man outet sich als Aussenseiter. Ich denke dieser Dienst wird der Renner werden und jeder wird regelmässig schauen wo neue Bekannte und Freunde wohnen. Wie oft habe ich jetzt schon gehört was für komische Leute wohl neben mir wohnen. Und ich denke, auch bei Personalentscheidungen wird bei der Auswahl der Kandidaten in vielen Fällen das Internet mit herangezogen. Ob ich jemanden einstellen würde der was zu verbergen hat möchte ich hier mal stark bezweifeln.
      Und die Eierwerfer machen doch in dem Sinne nicht strafbares, sie kommen dem Wunsch des Eigentümers doch nur entgegen. Verpixelt mein Haus :-))

    • Am 27. November 2010 um 10:54 von Tekk

      AW: Streetview
      Die Geschichte mit dem Mitschneiden der WLan Daten ist doch absolut lächerlich.
      1. Wurden nur Fragmente mitgeschnitten
      2. das passierte nur bei ungesicherten WLAN
      Wer sein WLAN nicht absichert hat ganz schnell andere Probleme als ein vorbei fahrendes StreetView Fahrzeug.
      Mal nüchtern betrachte hat Google den Menschen bis jetzt den Menschen mehr Nutzen als Schaden gebracht. Mal ganz ehrlich, wer nutzt Google nicht bei der Websuche oder schaut sich keine Youtube Filmchen an. Das würde sich jetzt sicher noch beliebig fortsetzen lassen.

    • Am 29. November 2010 um 16:02 von Prinzchen

      AW: Streetview
      …der Hering hat schon ne Menge Recht – ich nutze alles von Google, seit Jahren und hab GMAIL von Anfang an – aber Google Streetview ist auch bei mir gepixelt. Google hat sich hier in Deutschland, völlig belanglos und ohne Not, von Anfang an viel zu sehr daneben benommen. Mit weniger Druck und viel mehr Gesprächsbereitschaft hätte davon ein Großteil entspannt vermieden werden können. Siehe die Lösungen in Österreich.
      Ich bleibe noch bei Google, aber hätte sich Google irgendwo noch mehr aus dem Fenster gelehnt, hätte ich alle Google Software von meinem PC gelöscht – es gibt auch andere Hersteller, die gut sind.
      …übrigens werde ich mich auch bei MS in 2011 wehren, wenn dort nicht gleich Mitbestimmung des Bürgers eingeräumt wird…

      Bürgerbeteiligung ist IN, überall, bald auch in der Politik, warten wir Hamburg und Württemberg ab…am System der Schweiz, in einer Lite-Version, wird keiner mehr vorbeikommen.

      Schönen Tag noch…

  • Am 23. November 2010 um 20:36 von Frank Drews

    schön unaufgeregter informierter Artikel
    Ich finde es skandalös, dass die gleichen Politiker, die wegen ein paar Häuserfotos Stimmung machen, versuchen eine Zensurinfrastruktur im Internet aufzubauen. Stichwort: Kinderpornograhpie und zentrale Server

    Die arbeiten wirklich mit allen Tricks und es ist denen ganz egal, ob ihre Argumente einer nähere Überprüfung standhalten. Hauptsache Wählerstimmen fangen und Deutschland fertig machen für Bigbrohter 2.0.

    Und die öffentlich-rechtlichen Medien spielen bei der Sache leider all zu oft gerne mit.

  • Am 24. November 2010 um 4:08 von DM

    Faschistoides Pack, sollte empfindlich bestraft werden.
    Sowas ist aus meiner Sicht kein dummer Jungenstreich und ich habe kein Verständnis für die Leute, die dem ganzen auch noch Verständnis entgegenbringen, es ist Jedermans recht sein Haus verpixeln zu lassen, aber heute noch werden die Andersdenkenden mit Eiern beworfen, morgen mit Steinen, am besten Brandmarken wir sie mit einem eindeutigen Merkmal.

    • Am 24. November 2010 um 10:35 von Dowling

      AW: Faschistoides Pack, sollte empfindlich bestraft werden.
      Ich bin wirklich erschrocken das man sich hier in einem Beitrag über Leute Lustig macht die von Ihren Grundrechten gebrauch gemacht haben.
      Für unsere Grundrechte habe viele Menschen schwere Schiksale ertragen müssen. Sich daran zu belustigen ist… sagen wir mal wenig intelligent.

      Das bewerfen von Häusern mit Eiern wird hier verharmlost und man bekommt als Freibrief gleich die Information das die Polizei nicht einschreitet.
      Warum rufen sie nicht direkt zum Eierwerfen auf und verstecken sich in dem Beitrag?

      Alles in allem ist es sicher richtig nicht alles und jedes unbeleuchtet geschehen zu lassen und hinzunehmen.
      Der eindeutig einseitige Beitrag wird von einigen hier begrüßt.
      Hier kann ich nur Gedankenlosigkeit und Naivität unterstellen. Bei dem ein oder anderen mag es Unreife sein.
      Das die Ahnungslosen keine Ängste haben liegt doch wohl eher daran das sie eben nichts wissen und auch nichts wissen wollen.

      Insgesammt bin ich aber erst mal auch erschrocken einen derartigen Beitrag im ZDNet zu lesen. Anderen Autoren gelingt es mehr eine neutrale Berichterstattung durchzuführen und keine Hetzkampagne zu schüren.

    • Am 25. November 2010 um 15:04 von exxxpresso

      AW: Faschistoides Pack, sollte empfindlich bestraft werden.
      Erst informieren, dann schreiben!

      Ich zitiere mal: „es ist Jedermans recht sein Haus verpixeln zu lassen“

      Das stimmt nicht. Richtig ist, es ist jedermanns Recht von öffentlichen Strassen beliebige Fotos zu machen, das nennt man Panoramafreiheit (mit der Ausnahme natürlich durch Fenster in private Räume zu fotografieren).

      • Am 27. November 2010 um 10:39 von Tokra_Thaan

        AW: AW: Faschistoides Pack, sollte empfindlich bestraft werden.
        Google gibt jedem das Recht, „zu verpixeln“, aus welchem rationalen oder bescheuerten Grund auch immer.
        Wer das will , darf von niemandem dafür belehrt oder bestraft werden.
        Die Welt dreht sich mit oder ohne Street View weiter, wen interessierts.

  • Am 24. November 2010 um 11:15 von Cybermichl

    Umfrageantworten
    Wenn man schon Umfragen macht, dann sich logisch ausschließend, oder wenn nicht, dann mit kombinierbaren Checkboxen. 2. und dritte Antwort schließen sich nicht aus, sachliche Diskussionen und das Recht auf Verpixelung sind für mich selbstverständlich.

    Ich sehe Emotionen bei derartigen Diskussionen, die Eierwerfer leisten nur einen Bärendienst…

    In Häusern, die mehrere Familien beherbigen hätte lediglich der Besitzer das Bestimmungsrecht haben sollen.

  • Am 24. November 2010 um 12:44 von RK

    DejaVu
    Das Verhalten der Eierwerfer hatten wir schon öfters in Deutschland:
    – Einmal von 1933 bis 1945. Da wurden Menschen, die nicht dumpfbackig dem Mainstream gefolgt sind, erschossen.
    – Dann noch einmal in Form der DDR: Da wurden andersdenkende inhaftiert und gefoltert.
    Heute scheint es in Mode gekommen zu sein, den mitelalterlichen Pranger ins Internet zu verlagern. Wer nicht mit dem Strom schwimmt wird halt denunziert, beschimpft, verleumdet oder mit Eiern beworfen.
    HEY LEUTE – was ist los mit Euch ?
    Kaum sind in Europa die diktatorischen Regierungen weitestgehend verschwunden, schon werden deren Methoden von der normalen Bevölkerung weitergeführt. Wollt Ihr das wirklich ?
    Ihr habt Eure Freiheit, Eure eigenen Häuser zu veröffentlichen !
    Warumn lasst Ihr denjenigen, die ihre Häuser nicht im Internet zur Schau stellen möchten, nicht auch einfach deren Freiheit ?

  • Am 25. November 2010 um 9:08 von Jaschinski

    Stimmungsmache von ZDNet gegen Persönlichkeitsrechte
    Es ist unglaublich, wie hier ein ZDNet-Autor Stimmungsmache gegen die Wahrung der Persönlichkeitsrechte macht. Und dazu noch auf die angebliche Straffreiheit der Eierwürfe hinzuweisen, ist ein Aufruf zu Verfolgung Andersdenkender. Die dargestellte Haltung der Polizei grenzt schon an Rechtsbeugung und eine Disziplinarbeschwerde sollten die Betroffenen auf jeden Fall einreichen. Für den Tatbestand der Sachbeschädigung reicht auch eine Verschmutzung (vgl. Graffiti). Der Geschädigte hat ein Anrecht auf Schadenersatz. Dem Autor sollte man eine Grundlagenseminar über bürgerliche Freiheitsrechte verpassen. Vielelicht hat die Redaktion für ihn einen Platz, wo er nicht solchen Unfug machen kann.

  • Am 25. November 2010 um 13:39 von Perka Brogger

    Die Polizei dein Freund und Helfer
    Ich möchte mal wissen was die Polizei dazu sagt wenn man ihre Zentrale aus Spaß mit Eiern bewirft.

  • Am 25. November 2010 um 14:45 von Stimmt nicht

    Die Polizei labert Schwachsinn
    Mal die Zeitungen nach Halloween durchlesen. Eier an Hausfront, immer sind Schadensbeträge angegeben. Und wenn es nur die Reinigungskosten sind.

  • Am 27. November 2010 um 2:52 von Jobst Wuttke

    Sachbeschädigung
    Der Tatbestand der Sachbeschädigung gilt bei bleibenden Verfärbungen als erfüllt, hieraus resultiert ein – je nach Objektzustand – nicht zu negierender Wertverlust. Welche Substanzen einen solchen Effekt auf Fassaden ausüben, ist nicht für den eingetretenen Tatbestand der Sachbeschädigung ausschlaggebend. Weiterhin erscheint die Aussage unter Berufung auf ein Exekutivorgan des Staates bedenklich. Die journalistische Recherche scheint in diesem Kontext vage und mangelhaft.

  • Am 27. November 2010 um 9:02 von Simonski

    Heuchlerisch…
    Ach Kinder, bleibt beim Thema und spielt euch nicht als Internet-Robin-Hoods oder Hosentaschenjuristen und Meinungsfreiheitskämpfer auf, da genau ihr es seid, die die ersten Streetview-Nutzer wart! All diejenigen, die hier gegen den neuen Dienst wettern, sind sicherlich schon virtuell durch die freigeschalteten Ortschaften gestreift. Also mal halblang.
    Fakt ist die Panoramafreiheit. Und um die geht es hier. Und gegen dieses Recht verstößt weder Streetview noch der Betrachter. Und witziger Weise finde ich immer wieder Einträge von Streetview-Gegnern, die sich in ihrem Freiheitsrecht eingeschränkt sehen… geschrieben auf facebook, der Mutter allen Datenschutzmissbrauchs… Also Leute, was soll die Heuchelei? Hauptsache ihr habt auch den Finger gehoben nach dem Motto: „Herr Lehrer, ich weiß was!“
    Wenn euch Streetview und Eierwerfen stört, dann sorgt dafür, dass eine Regierung an die Macht kommt, die EUREN Sinn für Freiheit durchsetzt und Eierwerfen mit empfindlichen Geld- und Haftstrafen belegt. Und dann postet das auf facebook :)

    • Am 27. November 2010 um 16:57 von Fragezeichen

      AW: Heuchlerisch…
      Aufgeblähte Konversation. Es würde der Sache dienlich sein, den ganzen Text noch einmal durchzulesen. Man verweist auf fragliche Darstellungen, stattdessen trifft man scheinbar(?) Interessen?

    • Am 1. Dezember 2010 um 18:50 von Tokra_Thaan

      AW: Heuchlerisch…
      Ich war noch nicht auf Street View.
      Warum auch, nur weil’s da is?
      Ich bin auch nicht bei Face Book.

      Street View, unsere Regierung, wer auch immer gibt jedem Mieter die Möglichkeit, zu verpixeln.
      Also bitte, irgendwelche Einwände, und vor allem gegen wen?
      Sollen die Eierwerfer doch auf eine andere Regierung warten.

  • Am 27. November 2010 um 9:11 von Pixel

    Was soll das?
    Lieber Herr Hochstätter,

    den Verpixelern zu unterstellen, sie seien darazuf hereingefallen, was eine Frau Aigner gesagt hat, ist schon frech.
    Ich habe einfach mal die Geleegenheit wahrgenommen, eimal zeigen zu können, was ich von Google und deren Datensammelwut halte.
    Und sie rufen hier zur Verfolgung auf, nur weil ich nicht ihrer Meinung bin.
    Das ist ziemlich übel.
    Meinungsfreiheit geht anders.

    Ich wünsche ihnen alles Schlechte,
    Pixel

  • Am 27. November 2010 um 9:12 von ichschhaumalhin

    aufklärungsarbeit
    …wurde nicht betrieben,
    aber sehr wohl „“Volksverdummungsarbeit“,
    jeder der sich gegen ein x-jahre altes Bild (google view IST KEINE Webcam !) seines Anwesens stellt,
    ist sich offenbar nicht darüber im Klaren wie durchleuchtet er schon von denjenigen werden kann – und das auf eine ganz andere Weise, online und von Rechtswegen ! – die von politischer Seite gegen Gooogle view wettern.
    Ablenkungsmanöver von der einen Seite ?.
    warum kein Aufbäumen dagegen von der anderen ?
    Weiterhin sollte wohl jedem klar sein, dass „sein Anwesen“ jederzeit und von jedem von aussen angeschaut werden kann !. aus verschiedenen Gründen: Wohnungssuche in der Nachbarschaft, Spaziergänger, Vorbeifahren,
    Letztlich frage ich mich, ist eigentlich ein „Verpixeler“ automatisch bei Street view gesperrt und darf sich kein z.B den Urlaubsort im Nachbarland NICHT anschauen ??..neee …da nimmt sich jeder das Recht…na wenn es schon im Netz ist…spare ich mir den Sprit um dahin zu fahren..

    schon ne verrückte welt….

  • Am 27. November 2010 um 10:45 von Opi

    Aha
    Hier mal der Hintergrund des Interesses fürs verpixeln:

    http://www.staatshehlerei.org/objekte/inh_ob.htm

    Vielleicht gibt es solche Objekte ja auch heute noch!?

  • Am 27. November 2010 um 13:42 von KW

    Ich fass es nicht.
    Ich habe mein Haus nicht pixeln lassen (obwohl auch ich Google gewisse „Machtfantasien“ zuschreibe). Dennoch hat jeder Mensch das Recht, eine andere Meinung zu haben als ich. Und dafür darf weder er noch sein Haus dann mit Eiern beworfen werden.

    Mit anderen Worten: Es geht hier erst in zweiter Linie um Google … und in erster Linie um die Frage, wie ich mit Menschen umgehe, die eine andere Meinung als ich vertreten. Schon mal was von Respekt gegenüber seinen Mitmenschen gehört ? „I disagree of what you say, but I will defend to the death your right zu say it.“

    Wer das Eierwerfen toleriert oder gar gutheißt, der darf sich nicht wundern, wenn er selbst bald „in der Schusslinie“ steht, weil er es wagt, eine eigene Meinung zu haben. Dann haben wir (endlich ?) eine Gesellschaft von opportunistischen und denkfaulen Blockwärtern.

  • Am 27. November 2010 um 18:59 von Track

    Diskriminierung abweichender Verhalten
    So fing’s in Dritten Reich auch an:
    – Fenster einwerfen
    – gelbe Sterne an die Hauswand malen
    – Häuser anzünden

    und ZDNet als moralischer Mittäter der Brandstifter.

  • Am 27. November 2010 um 19:03 von Holden

    Was? Immer noch Street View?
    Ich habe keine Ahnung, wer mir in diesem Konflikt mehr auf die Nerven geht. Die „Verpixler“, die das Prinzip von Street View nicht kapiert haben und von BILD & Co in die Irre geführt wurden oder die pseudo-politisch motivierten Internetnerds, die ein nettes kleines Zusatzfeature, auf der Webseite eines kommerziellen Unternehmens für wichtig genug hält um den Bürgerkrieg auszurufen. Im Endeffekt geht es doch nur um Fotos auf einer Internetseite. Sagt mir nicht, dass es auf beiden Seiten nichts wichtigeres gibt.
    (Ich stehe übrigens nicht im Telefonbuch, also bitte schmeisst nicht mit Eiern nach mir, weil ich mich so entschieden habe. Immerhin habe ich keinen Einspruch gegen Street View eingelegt. Sollte aber jemand aus meinem Haus das getan haben, ist es mir auch egal.)

  • Am 27. November 2010 um 19:07 von Carstino

    unüberschaubar
    Ich möchte nicht, dass meine Wohnung im Netz zu sehen ist und bin für die Verpixelung. Warum wird das von Unbeteiligten kritisiert? Ich habe keine große Angst vor google und Co., aber ich sehe nicht ein, dass eine privatwirtschaftliche Firma Geld damit verdient meine Lebensumgebung in dieser gigantischen Dimension weltweit zu präsentieren.
    Das ist, als würde jemand ständig durch meine Gardinen schauen. Was schließen Dritte aus einer abgestorbenen Topfblume, blutroetr Tapete oder einem elektrischen Weihnachtsbaum hinter meinem Fenster. Personaler oder Versandhäuser oder, oder…?
    Die Menschenprofilindustrie (z.B. Yasni etc.) arbeitet sicher nicht für mich.
    Vielmehr Angst habe ich vor den nächsten Schritten. Wann werden die Klingelschilder an meiner Haustür ins Netz gestellt? Dann rufe ich einfach mal irgendeine Nachbarin an, die mir was zu einer Person im Haus sagt. Wer geht ein und aus? Wann sind die zuhause? Welche Geräusche hört man so?
    Wo ist die Grenze und warum sollte eine Firma diese ausreizen und finanziell profitieren? Ein Recht auf Privatheit habe ich nicht nur im Bad.
    Das Argument „nur wer was zu verbergen hat, will das nicht“ wird ausschließlich von Menschen genutzt, die nicht definieren können was Zivilisation ist oder die profitieren.

    • Am 29. November 2010 um 16:11 von sehr bedenklich

      AW: unüberschaubar
      Dem ist, denke ich, nicht viel hinzu zu fügen. Mal über alles nachdenken und zwar selbstständig, ist schon eine Übung, die scheinbar viele nicht mehr hinbekommen. Lest mal das ganze Leben zwischen den Zeilen und schon kommt einem die Welt viel komplexer vor. Laßt euch nicht vom ganzen media-multi-www-daten-und Informationswahnsin die Hirnrinde eintrocknen. Immer erst nach links und rechts schauen, bevor man über die Straße geht. Das gilt auch für die Datenautobahn.

  • Am 29. November 2010 um 15:46 von Chrizz33

    Kirche im Dorf lassen
    Die ganze Aufregung um Google Street View ist mir ein Rätsel. Das heisst, nein, eigentlich doch nicht, denn wie der Autor völlig richtig (!) vermerkt, hat sich unsere sonst ziemlich blasse und träge Verbraucherministerin hier ein Betätigungsfeld gesucht um sich zu profilieren. Und das ihr da nichts besseres eingefallen ist spricht sicher nicht für Ihre Kompetenz. Aber es war anscheinend ein prima Thema um viiiele Leute zu empören…
    Auch das Argumetn von vielen „Google bereichert sich an mir“ ist ziemlich schwach als Argument. Der Dienst ist ja erstmal kostenlos und wenn darauf aufbauend später kostenpflichtige Dienste hinzukommen sollten bzw. Werbung platziert wird o.ä. ist es ja FREIWILLIG dafür zu zahlen und immerhin auch eine CHANCE und nicht nur das personifizierte Böse. Man muß Google sicher nicht uneingeschränkt toll finden. Aber immer gleich loszuschreien ist, mit Verlaub, schon eine ziemlich spießbürgerlich beschränkte (deutsche?) Eigenschaft…
    Auf diesen Bildern sieht man jedenfalls NICHTS aber auch gar nichts, was nicht jeder x-beliebige Passant der durch eine x-beliebige Strasse geht auch sieht.
    Aber erstmal schreien alle laut auf, davon hat die Hälfte nicht einmal begriffen um was es dabei geht bzw. ging vor Veröffentlichung.
    Ein anderer Google Dienst, Google Earth gibt im Übrigen deutlich privatere Einblicke in Gärten etc. – aber da hat sich interessanter Weise keiner drüber aufgeregt. He, Ilse, hier gäbs noch was für Dich zu tun, ein paar Lemminge die Dir zuhören sind Dir sicher…

  • Am 29. November 2010 um 16:02 von Der pixxler

    Jens Best ist verpixelt !
    Der Jens ist auf Xing nicht zu erkennen >> ist der verpixelt? Erst mußt du dich anmelden, dann darfst du gucken. Was jetzt, ist der Jens für oder gegen verpixeln?

  • Am 29. November 2010 um 16:08 von user 18

    gegen die offenlegung aller daten
    ohne jetzt alle kommentare gelesen zu haben und auf die gefahr von den vielen bewusst oder unbewusst falsch verstanden zu werden.
    ich habe meine häuser verpixeln lassen und bin der meinung nicht allem was möglich ist hinterher zu laufen. gleizeitig denke ich auch, dass ich nicht nicht rechtfertigen muss einen datenbestand freiwillig nicht herausgeben zu wollen. hier in unserern orten laufen an sonnigen tage so viele selbsternannte dachdecker, maurer, fassadensanierer etc. von haus zu haus um ihre dienste feil zu bieten. da sind diejenigen vertreter die mich von ihrem glauben überzeugen wollen noch in der minderzahl.

    es ist natürlich möglich von jedem haus ein foto zu machen. aber google etc. macht das in einer massenabfertigung. dies ist natürlich mit heutigen hilfsmitteln möglich jedoch denke ich, dass es bei der schaffung unserer gesetze so nicht gedacht war.

    hier ein beispiel welches sicher aus heutiger sicht gaaaanz weit hergeholt scheint und ggf. auch ist.
    wenn ich einem unternehmen meine kontodaten zur verfügung stelle zum regelmäßigen abbuchen meiner fälligkeiten ist das ok. wenn sich jetzt aber alle unternehmen zusammenschließen (weil es möglich ist) und eine europaweite kartei der bürger incl. der kontoverbindungen ausstellt um diese dann allen anderen unternehmen „zu vereinfachung des systems“ anzubieten würde ich das ebenfalls ablehnen. es würde aber auch hier viele menschen geben die das gut finden würden.

    oder stellen wir uns vor, dass wird in zukunft mit unserem genetischen code, jedes einzelnen, gemacht. eine datenbank aller einwohner eines verwaltungsgebietes, sei es d oder die eu oder oder … . das würde für viele „geschäftsleute“ neue möglichkeiten eröffnen. aber würde ich es aus heutiger sicht wollen. ich denke nicht. wie wird es jedoch in der zukunft sein, wenn wir uns allmählich an den gedanken gewöhnt haben? würden die meisten dann zustimmen ?????? es muss nur immer erst ein anfang gemacht werden und die idee verbreitet werden. wenn dann das geld dazu da ist, sind menschen oft einfacher beeinflussbar als wir es uns eingestehen wollen. es ist oft nur eine frage der zeit und der suggerierten vorteile.

    so nun dürft ihr mich wegen meiner möglicherweise anderen meinung anprangern.
    den weniger ist es nicht wenn personen die gegen etwas sind mit eiern beworfen oder deren eigentum oder wenn gerade verpixelte häuser explezit herausgesucht werden und trotzdem fotogrfiert werden. rechtlich ist sicher nichts dagegen zu sagen. aber zählt der die eigene meinung der eigene wille oder wunsch gegenüber der öffentlichkeit nichts??

  • Am 29. November 2010 um 16:19 von Thilo

    Panoramafreiheit *händeüberdenkopfzusammenschlag*
    Und wieder hat ein Autor etwas aufgeschnappt und in den Mund genommen ohne zu wissen was es bedeutet: „Panoramafreiheit“.

    Da wird mal wieder argumentiert, dass es im Rahmen der Panoramafreiheit möglich wäre alles und jedes zu fotografieren. Vielleicht sollte sich der Autor erst einmal mit dem UrhG beschäftigen. Die Panoramafreiheit ist eine sogenannte Schranke für die ANWENDUNG und DURCHSETZUNG des UrhG. Bevor man diese Schranke aber anwenden kann, muss man erst einmal prüfen, OB das UrhG überhaupt anwendbar ist. Dazu stellt sich die Frage, ob das Gebäude überhaupt die sog. schöpferische Höhe erreicht hat, um als Kunstwerk schützenswert zu sein. Denn nur wenn, dies bejaht werden kann, kann man sich der Frage zu wenden, ob die Panoramafreiheit anwendbar ist. Ich verweise hier auf die BGH-Entscheidung die unter dem Namen Hundertwasser-Urteil bekannt geworden ist.

    Ich würde nämlich sagen, dass die meisten Gebäude gar nicht schützenswert sind, damit gilt auch nicht die Panoramafreiheit.

    PS: Wenn sie nicht unter das UrhG fallen, gibt es nichts zu schützen. ;o)

  • Am 29. November 2010 um 16:34 von Thilo

    Panoramafreiheit *händeüberdenkopfzusammenschlag* – Teil 2
    Da klicke ich auf den Link, den der Autor unter dem Stichwort „Panormafreiheit“ versteckt hat und was stelle ich fest: Er hat den falschen Paragraphen im falschen Gesetz verlinkt.

    Frage an den Autor: Was hat die Abbildung von Personen nach KunstUrhG mit der Panoramafreiheit nach dem UrhG zu tun?

    Antwort von mir: Genauso viel wie Äpfel mit Birnen zu tun haben, beide wachsen auf Bäumen bzw. beides hat im weitesten Sinne etwas mit Fotografie zu tun, nur im Inhalt geht es um etwas ganz anderes.

    Soviel zum Recherche-Journalismus. m(

  • Am 3. Dezember 2010 um 7:42 von Michael B.

    Jetzt haben wir Angst
    Unsere Haushälfte ist verpixelt weil der Eigentümer der anderen Haushälfte den Antrag gestellt hat. Dies natürlich ohne Absprache mit uns. Warum er das getan hat entzieht sich unserem Verständnis, da sich seine Haushälfte eh hinter einer meterhohen Hecke verbirgt. Wie auch immer. Wir sind dadurch weit und breit die einzigen verpixelten und dadurch erst interessant geworden. Jetzt kann man uns schöne Gründe unterstellen, wie folgendes Zitat aus N-TV:1) Hier wohnen Technikfeinde, denen auch Dampflokomotiven suspekt sind 2) Verfolgungswahn 3) Das Haus ist ungepflegt 4) Die Fassade ist voller Satellitenschüsseln 5) In den Gewerbeeinheiten sind dubiose Etablissements 6) Hier ist für Diebe richtig was zu holen.
    Und gerade der letzte Grund macht uns Kummer. Wer gibt diesen nicht an Konsequenzen denkenden Pseudo-Datenschützern das Recht, Google zu nötigen, das original Datenmaterial zu zerstören, so dass ein Rückgängig unmöglich ist. Jetzt ist dieser ?Zeigefinger? für ewig auf uns gerichtet? Wir können es nicht fassen. Wir müssen an den Verstand aller zweifeln, die daran mitgewirkt haben. Dies kann nicht rechtsstaatlich sein. Armes Deutschland. Unsere Stimmen haben die entsprechenden Parteien bei der nächsten Wahl bereits verloren!

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