Synchronisierungsdienst Xmarks wird eingestellt

CTO und Gründer Todd Agulnick verkündet das Ende in seinem Blog. Über den Dienst haben zwei Millionen Nutzer ihre Lesezeichen und Passwörter synchronisiert. Xmarks funktioniert noch bis zum 10. Januar 2011.

Der beliebte Synchronisierungsdienst Xmarks, früher bekannt unter Foxmarks, wird eingestellt. CTO und Firmengründer Todd Agulnick schreibt in seinem Blog, dass der Dienst nur noch 90 Tage lang funktioniert. Inzwischen hat die Firma auch ein konkretes Datum genannt: Demnach werden die Xmarks-Server am 11. Januar 2011 endgültig abgeschaltet.

Xmarks wurde 2006 unter dem Namen Foxmarks gegründet. Zunächst funktionierte der Dienst nur mit Firefox. Inzwischen können auch Nutzer von Chrome, Internet Explorer und Safari mit Xmarks Lesezeichen und Passwörter synchronisieren.

Mit zwei Millionen Nutzern, die über fünf Millionen Geräte synchronisieren, gehört Xmarks zu den beliebtesten Diensten seiner Art. Neben Lesezeichen und Passwörtern konnten Nutzer auch geöffnete Tabs auf entfernten Rechnern auf lokalen Geräten abrufen. Noch im August erweiterte die Firma die Synchronisierung auf Lesezeichen aus der History.

Nach Angaben von Agulnick suchte das Management seit Frühjahr 2010 einen Käufer für Xmarks. In den letzten drei Monaten habe man intensive Gespräche mit einem Interessenten geführt, der dann aber „kalte Füße bekommen habe“. Das Unternehmen mit der Einführung kostenpflichtiger Dienste zu retten, stand nicht zur Debatte, da Browser wie Firefox und Chrome inzwischen eine kostenlose Synchronisierung bieten und Nutzer kaum für etwas bezahlen würden, was sie auch umsonst bekommen.

Mit zwei Millionen Nutzern, die über fünf Millionen Geräte synchronisieren, gehört Xmarks zu den populärsten Synchronisierungsdiensten. Neben Lesezeichen und Passwörtern können Anwender auch geöffnete Tabs von entfernten Rechnern auf lokalen Geräten abrufen. Der Service endet am 11. Januar 2011.
Mit zwei Millionen Nutzern, die über fünf Millionen Geräte synchronisieren, gehört Xmarks zu den populärsten Synchronsierungsdiensten. Neben Lesezeichen und Passwörtern konnten Nutzer auch geöffnete Tabs auf entfernten Rechnern auf lokalen Geräten anzeigen lassen. Der Service steht ab dem 11. Januar 2011 nicht mehr zur Verfügung.

Themenseiten: Browser, Chrome, Cloud-Computing, Firefox, Internet, Safari

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