Notebook geklaut? Datenschutz mit Intels Anti-Theft-Technik

Ein gestohlenes Notebook mit sensiblen Daten ist der Albtraum eines jeden Unternehmens. Intels Anti-Theft-Technologie soll dafür sorgen, dass Informationen trotzdem nicht in falsche Hände gelangen. ZDNet erklärt die Details.

Mobil genutzte Notebooks sind in Unternehmen mehr die Regel als die Ausnahme. Gerade Führungskräfte sind viel unterwegs, oft mit sensiblen Daten. Geraten diese in falsche Hände, beispielsweise wenn das Notebook gestohlen wird, kann dies ernsthafte Konsequenzen haben.

Der Ersatz des verlorenen oder gestohlenen Notebooks ist in der Regel der geringste Kostenfaktor. Denn wenn es sich beispielsweise um das Gerät des Geschäftsführers oder des Leiters der Entwicklungsabteilung handelt, kann sich ein solcher Vorfall zu einer existenziellen Bedrohung des Unternehmens auswachsen. Etwa, wenn darauf Unterlagen zu einem neuen Produkt oder Verfahren, Zugänge zu Netzwerken des Unternehmens oder brisante Steuer- und Personalunterlagen gespeichert sind.

Die Studie „The Cost of a Lost Laptop“ des Ponemon Institute, die Folgen von 138 Verlust- oder Diebstahlsfällen bei amerikanischen Unternehmen untersucht, beziffert die durchschnittlichen Kosten auf über 49.000 Dollar. Der Zeitpunkt, an dem man des Verlusts gewahr wird, ist dabei entscheidend: Wird er noch am gleichen Tag bemerkt, fallen durchschnittlich knapp 9000 US-Dollar an Kosten an. Wird das Gerät erst nach einer Woche vermisst, liegt der Schaden schon bei durchschnittlich 116.000 Dollar.

Themenseiten: Intel, Mobil, Mobile, Notebook, Notebooks

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3 Kommentare zu Notebook geklaut? Datenschutz mit Intels Anti-Theft-Technik

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  • Am 11. Oktober 2013 um 19:52 von Flemming

    Das Produkt ist sehr unausgereift. Ich kann vor der Installation der Software nur warnen. Die eigentlich gute Idee, Daten vor fremden Zugriff zu schützen, führte dazu, dass das Programm mich plötzlich ohne erkennbaren Grund von meinen eigenen Daten aussperrte. In der Hoffnung, dass der Telefonservice das Problem beheben konnte, wandte ich mich an diesen. Leider wirkten die Mitarbeiter, die im Fernzugriff auf meinem Rechner das Problem zu lösen versuchten, überfordert. Ergebnis von deren Bemühungen: Alle Dateien sind nicht mehr lesbar. Wenn das das Resultat eines Sicherheitsprogramms ist, hat es seinen Zweck verfehlt.
    Vielleicht gibt es andere Programme, die diesen Zweck besser erfüllen

    • Am 24. Oktober 2014 um 22:11 von Offenbach

      Ein Dieb hat kein Interesse auf die Daten, sondern der Wert des Notebooks, das Notebook wird zerlegen und Teile verkaufen.so oder so hat er Gewinne, Der Besitzer verliert nicht nur Sein Notebook sondern auch die Gebühren für nutzlos Software, andere Idee: man kann auch andere Mainboard samt CPU von einem anderem (Display, Gehäuse,beschädigt)Notebook weiter benutzen

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