Citrix stellt Bare-Metal-Hypervisor XenClient vor

Die Virtualisierungslösung für Notebooks läuft ohne installiertes Hostbetriebssystem direkt auf der Hardware. Bei Bedarf lassen sich mehrere Desktops parallel auf einem Gerät ausführen. Eine Testversion ist kostenlos erhältlich.

Citrix-CEO Mark Templeton auf der Synergy-Konferenz (Bild: Citrix)
Citrix-CEO Mark Templeton auf der Synergy-Konferenz (Bild: Citrix)

Citrix Systems hat auf der Konferenz Synergy in San Francisco den in Zusammenarbeit mit Intel entwickelten XenClient vorgestellt, der auf derselben Technik wie XenServer basiert. Der Bare-Metal-Hypervisor für Notebooks läuft ohne installiertes Hostbetriebssystem direkt auf der Hardware.

Mit der Lösung sind zentral bereitgestellte Desktops laut Hersteller auch dann jederzeit auf dem mobilen Endgerät nutzbar, wenn dieses nicht mit dem Netzwerk verbunden ist. Basierend auf der Bare-Metal-Architektur und durch die Integration in Intels vPro-Hardware-Technologie soll XenClient hohe Sicherheit und Performance bieten.

IT-Verantwortliche können damit geschlossene und sichere Firmenumgebungen bereitstellen und Anwendern gleichzeitig ermöglichen, private Applikationen in einer separaten virtuellen Maschine isoliert davon zu installieren. Bei Bedarf lassen sich mehrere virtuelle Desktops auf dem gleichen Endgerät parallel ausführen.

„Firmen-Laptops sind die ‚letzte Meile‘, wenn alle Nutzer in den Genuss der Desktop-Virtualisierung kommen sollen. Durch unsere Kooperation mit wichtigen Partnern wie Intel, Dell, HP und Microsoft sind wir in der Lage, Clients sicher zu virtualisieren und Notebook-Anwendern die Leistung und Benutzerfreundlichkeit zu bieten, die sie von ihren Geräten erwarten“, sagt Citrix-CEO Mark Templeton.

Mit dem Citrix Receiver für XenClient können Nutzer eigene lokale Desktops erstellen und verwalten. Außerdem lässt sich darüber auf alle zentral verwalteten virtuellen Desktops des Unternehmens zugreifen.

Neu ist auch der Synchronizer für XenClient, mit dem sich Notebooks verbinden können, um zentral verwaltete virtuelle Desktops herunterzuladen. Über eine verschlüsselte Internetverbindung lässt sich ein automatisches Backup der Benutzerdaten erstellen. Weitere Funktionen des Synchronizer beinhalten die Festlegung von Sicherheitsrichtlinien, die Deaktivierung von gestohlenen oder verlorengegangenen Notebooks sowie die Wiederherstellung einer Arbeitsumgebung auf jedem beliebigen XenClient-Rechner.

Die Lösungen XenClient Express (inklusive des XenClient Bare-Metal-Hypervisors), Citrix Receiver für XenClient und Synchronizer für XenClient stehen ab sofort zum kostenlosen Download bereit. Bei XenClient Express handelt es sich um eine Trial-Version. Die generelle Verfügbarkeit von XenClient ist mit dem nächsten Release von Citrix XenDesktop im Laufe des Jahres geplant.

Themenseiten: Citrix, Notebook, Software, Virtualisation, Virtualisierung

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Neueste Kommentare 

1 Kommentar zu Citrix stellt Bare-Metal-Hypervisor XenClient vor

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  • Am 16. Mai 2010 um 14:12 von Hugo Palm

    Langweilig!
    Auf meinem Netbook (Atom N450) läuft VirtualBox unter Ubuntu 10.04 stabil und schnell. Hier ist Windows 7 Starter sogar schneller, als auf der echten Hardware!

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