Simyo führt Limit für Datenroaming im EU-Ausland ein

Ab sofort können Kunden zwischen einer Obergrenze von 59,90 Euro, 100 Euro oder 150 Euro wählen. Auf Wunsch lässt sich das Limit auch aufheben. Mit dem neuen Angebot setzt der Mobilfunkanbieter eine EU-Verordnung um.

Simyo-Kunden können für die mobile Internetnutzung im EU-Ausland ab sofort eine Kostenobergrenze festlegen. Diese beträgt je nach Bedarf 59,90 Euro, 100 Euro oder 150 Euro. Alternativ lässt sich das Limit auch aufheben.

Mit der Einführung der Datenroaming-Grenze kommt Simyo einer EU-Verordnung nach, die seit Anfang März gilt. Sie sieht vor, dass Mobilfunkkunden bei ihrem Netzbetreiber eine Obergrenze für im EU-Ausland anfallenden Datenverkehr angeben können. Dadurch sollen überhöhte Rechnungen aufgrund mobiler Internetnutzung im Ausland vermieden werden.

Sobald 80 Prozent des festgelegten Limits erreicht sind, erhalten Kunden per E-Mail oder SMS einen Warnhinweis. Vor Überschreiten der Obergrenze wird das weitere Datenroaming aus dem Ausland heraus bis Monatsende gesperrt. Pro 100 KByte verlangt Simyo in den EU-Mitgliedsstaaten 19 Cent.

Der Service ist ab sofort via mobiler Kurzwahlbefehle verfügbar. Für Kunden, die keine Auswahl treffen, tritt ab 1. Juli automatisch die Grenze von 59,50 Euro in Kraft. Das Datenroaming-Limit gilt auf kalendermonatlicher Basis und kann jederzeit aktiviert, geändert oder deaktiviert werden.

Themenseiten: Handy, Mobil, Mobile, Telekommunikation, simyo

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