Microsofts Gesundheitssparte stellt Software für Patienten vor

HealthVault Community Connect läuft auf SharePoint Server. Die Software soll den elektronischen Informationsfluss zwischen Kliniken, Patienten und deren Ärzten verbessern. Die Markteinführung findet im dritten Quartal 2010 statt.

Microsoft hat eine Software namens HealthVault Community Connect vorgestellt. Sie richtet sich an Krankenhäuser, die ihren Patienten Zugriff auf die eigene Krankenakte gewähren wollen.

„HealthVault Community Connect ist auf eine der wichtigsten Lücken bei der Patientenversorgung ausgerichtet: einem fehlenden elektronischen Informationsfluss zwischen Klinik, Patient und Ärzten außerhalb des Krankenhauses“, sagt David Cerino, General Manager der Microsoft Health Solutions Group. Der Dienst helfe dabei, Informationen an die Personen weiterzuleiten, die sie am dringendsten benötigten.

Nach einem Klinikaufenthalt können Patienten über die Webseite eines Krankenhauses medizinische Berichte, Labor- und Röntgenbefunde oder Informationen über verschriebene Medikamente abrufen. Der Dienst ermöglicht es auch, Kopien von Unterlagen in einem HealthVault-Konto zu speichern, Microsofts kostenlosem Online-Gesundheitsdienst. Mit einer Freigabe erhalten auch Haus- und Fachärzte Zugriff auf die Daten.

Die Software ist für große und kleine Kliniken entwickelt worden. Sie integriert sich in eine vorhandene Netzwerkumgebung und läuft auf Microsofts SharePoint Server. Die Markteinführung hat Microsoft für das dritte Quartal 2010 angekündigt.

Microsoft ist nicht das einzige Technologieunternehmen, das sich im Bereich E-Health engagiert. Google hatte im Mai 2008 einen öffentlichen Betatest seines Diensts Health gestartet.

Themenseiten: Internet, Kommunikation, Microsoft

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