Psystar-Anwalt dementiert Schließung des Mac-Klon-Herstellers

Laut einem Medienbericht will Gründer und Präsident Rudy Pedraza alle acht Mitarbeiter entlassen. In dem Bericht sollen Zitate falsch wiedergegeben worden sein. Psystar hat alle IT-Produkte aus seinem Webshop entfernt.

Am Freitag hat Psystars Anwalt K.A.D. Camara Berichten widersprochen, laut denen der Mac-Klon-Hersteller beabsichtigt, seinen Geschäftsbetrieb dauerhaft einzustellen. Wie Computerworld meldet, soll ein anderer Rechtsvertreter des Unternehmens falsch zitiert worden sein.

Auslöser war ein Bericht von Dow Jones Newswires. Darin wird der Psystar-Anwalt Eugene Action mit den Worten zitiert, Gründer und Präsident Rudy Pedraza wolle die acht Mitarbeiter des Unternehmens entlassen. Danach plane er, die Firma sofort zu schließen.

Grund für die Aufgabe des Geschäftsbetriebs sei der Ausgang des Rechtsstreits mit Apple, den Psystar kürzlich verlor. Am vergangenen Dienstag hatte der zuständige Richter ein Verkaufsverbot gegen das Unternehmen verhängt. Psystar respektiere die Entscheidung, habe aber die Absicht, in Berufung zu gehen, heißt es in dem Bericht von Dow Jones Newswires.

Psystars Website war Ende vergangener Woche zeitweise nicht erreichbar. Inzwischen ist eine überarbeitete Version mit einem stark reduzierten Angebot wieder verfügbar. Allerdings hat Psystar nicht nur die von dem Verkaufsverbot betroffenen Mac-Nachbauten aus seinem Webshop entfernt, sondern auch die bisher angebotenen PCs mit Windows- oder Linux-Betriebssystem. Darüber hinaus ist der Bootloader Rebel EFI, der die Installation von Mac OS X auf Standardhardware ermöglicht, jetzt ausverkauft. Kunden können derzeit nur ein T-Shirt für 15 Dollar bestellen.

Themenseiten: Apple, Hardware, Psystar, macOS

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