Deutscher PC-Markt wächst im ersten Quartal um 4,5 Prozent

Laut Gartner setzen die Hersteller 3,013 Millionen Computer ab. Die Nachfrage nach PCs für den privaten Gebrauch steigt um 18 Prozent. Geschäftskunden kaufen hingegen 8 Prozent weniger Rechner als im Vorjahresquartal.

Gartner hat dem PC-Markt in Deutschland im ersten Quartal ein Wachstum von 4,5 Prozent bescheinigt. Die Hersteller verkauften in den ersten drei Monaten des Jahres 3,013 Millionen Desktop-Computer und Notebooks.

Ausschlaggebend für das Wachstum war den Marktforschern zufolge ein Nachfrageplus von 18 Prozent nach PCs für den privaten Gebrauch. Geschäftskunden hingegen kauften 8 Prozent weniger Computer als im ersten Quartal 2008.

Gartner-Analystin Meike Escherich erwartet, dass Unternehmen 20 Prozent der notwendigen Desktop-Ersatzkäufe auf das nächste Jahr verschieben werden. Eine Ursache für die Kaufzurückhaltung sei Microsofts neues Betriebssystem. „Im Gegensatz zu Vista scheint Windows 7 keine zusätzlichen Hardwareressourcen zu benötigen.“

Mit 558.000 PCs verkaufte Acer im ersten Quartal mehr Computer als alle seine Mitbewerber. Die Absatzzahlen stiegen um 71,3 Prozent gegenüber dem ersten Vierteljahr 2008. Der Marktanteil des Unternehmens wuchs von 11,3 auf 18,5 Prozent. Zweitgrößter PC-Hersteller in Deutschland ist Hewlett-Packard mit einem Anteil von 12,5 Prozent, gefolgt von Medion mit 9 Prozent.

Themenseiten: Acer, Gartner, Hardware, Hewlett-Packard, Marktforschung, Medion

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