Ex-IBM-Manager darf nun doch für Apple arbeiten

Mark Papermaster kann ab dem 24. April den Posten des iPod-Chefs übernehmen

Der frühere IBM-Manager Mark Papermaster hat den Rechtsstreit mit seinem ehemaligen Arbeitgeber um seine Anstellung bei Apple beigelegt. Dem gerichtlichen Vergleich (PDF) zufolge kann Papermaster seine neue Arbeitsstelle als Chef der iPod-Sparte bei Apple am 24. April antreten – sechs Monate nach seinem Ausscheiden bei IBM.

Die Vereinbarung sieht auch vor, dass Papermaster im Juli und im Oktober 2009 vor Gericht bestätigen muss, dass er sich an die Verpflichtungen aus dem Arbeitsvertrag mit IBM gehalten und seinem neuen Arbeitgeber Apple keine Geschäftsgeheimnisse verraten hat. Das Gericht wird die Einhaltung des Vergleichs über einen Zeitraum von sechs Monaten nach dem Arbeitsantritt von Papermaster bei Apple überwachen.

IBM hatte seinen früheren Mitarbeiter Ende Oktober verklagt, um dessen Wechsel zu Apple zu verhindern. Das Unternehmen hatte befürchtet, Papermaster könne aus seiner Tätigkeit als Vizepräsident für die Entwicklung von Mikroprozessor-Technologien gewonnene Erkenntnisse Apple zur Verfügung stellen. Papermaster hatte sich mit dem Argument verteidigt, dass er als iPod-Chef nicht in der Chipentwicklung arbeite und für einen Geschäftsbereich verantwortlich sei, der in keiner Konkurrenz zu IBM stehe.

Themenseiten: Apple, Business, IBM, IT-Jobs

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