Renoviertes Netbook: Das neue MSI Wind U100 im Test

MSI hat sein Netbook MSI Wind U100 runderneuert: Akku und Festplatte bieten jetzt die doppelte Kapazität. Das WLAN-Modul unterstützt 802.11n. ZDNet hat getestet, was die Neuauflage zum Preis von zunächst 449 Euro leistet.

MSI hat mit dem MSI Wind U100 vor einigen Monaten seinen Netbook-Einstand gegeben. Ein echter Schwachpunkt ist lediglich der mit 2200 mAh zu leistungsschwache Akku. Die Neuauflage beseitigt diesen Makel und bringt weitere interessante Features mit.

Der Hersteller macht durch den Verzicht auf einen Namenswechsel deutlich, dass das Gerät lediglich ein Update darstellt. Auch das neue U100 bietet die vom Vorgänger bekannte typische Netbook-Ausstattung: Intel Atom mit 1,6 GHz, 1 GByte RAM und Chipsatzgrafik. Auch das matte 10,2-Zoll-Display mit 1024 mal 600 Pixeln Auflösung kommt wieder zum Einsatz.

Einige Komponenten wurden ausgewechselt: Die Festplatte fasst statt 80 jetzt 160 GByte, die Kapazität des Akkus wurde von 2200 auf 4400 mAh verdoppelt. Das WLAN-Modul unterstützt beim neuen Modell auch 802.11n. Ein Bluetooth-Modul ist auch beim Vorgänger an Bord.

MSI bietet das Netbook in Weiß, Pink und Schwarz an. Das weiße Kunststoffgehäuse des Testgeräts hat dem vom Eee PC und vom Vorgänger bekannten Glitzereffekt. An der Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen. Die Abmessungen haben sich kaum verändert, nur der auch physisch größere Akku steht am Boden um einen knappen Zentimeter über.

Das zusätzliche Gewicht von 100 Gramm, hauptsächlich verursacht durch den Stromspeicher, verstärkt die vom Vorgänger bekannte Kippneigung. Was auf dem Tisch noch tolerierbar ist, wird beim Einsatz auf dem Schoß zu einem echten Problem: Man kann das Display nur im 90-Grad-Winkel einstellen, damit nicht das gesamte Netbook auf die Display-Rückseite fällt – aus ergonomischen Gründen nicht akzeptabel. Das Display-Gelenk ist ein wenig zu weich eingestellt. Nach jedem Verstellvorgang schwingt der Monitor leicht nach.

Die Tastatur ist sehr solide und hat einen angenehmen Druckpunkt. Aufgrund der geringen Grundfläche des Geräts sind die Tasten kleiner als bei einem vollwertigen Notebook. Das Schreiben mit zehn Fingern ist daher ein wenig gewöhnungsbedürftig.

Auch das im Vergleich zum Vorgänger unveränderte Touchpad gibt nach wie vor Anlass zur Kritik: Es ist ein wenig zu klein, wodurch die Steuerung des Mauszeigers manchmal etwas schwerer fällt als gewohnt. Auch die schmale Maustaste, die je nach Druckpunkt links oder rechts auslöst, kannn nicht ganz überzeugen.

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