Britische Datenschützer genehmigen Google Street View

"Maßnahmen zum Schutz der Privatsphäre sind ausreichend"

Wie die BBC berichtet, hat das Büro des britischen Datenschutzbeauftragen Google die Genehmigung erteilt, für sein Projekt Street View die Straßen des Vereinigten Königreichs zu fotografieren. Nach Ansicht des Information Commissioners Office (ICO) hat Google mit dem Verwischen von Gesichtern und Nummernschildern ausreichende Maßnahmen ergriffen, um die Privatsphäre britischer Bürger zu schützen.

„Auch wenn es in seltenen Fällen vorkommen mag, dass durch ein Bild eine Person identifiziert werden kann, ist doch klar geworden, dass Google nur Straßen und keine Personen fotografieren will“, sagte das ICO. Datenschützer hatten Bedenken geäußert, dass in den Bildern erkennbare Merkmale von Menschen oder Autos dazu missbraucht werden könnten, um die Identität von Personen zu ermitteln.

Google vertritt die Ansicht, dass die für Street View verwendeten Bilder nicht die Privatsphäre verletzen. Als Reaktion auf Kritik von Datenschützern hat das Unternehmen im Mai eine Technik eingeführt, die Gesichter und Nummernschilder automatisch erkennt und unkenntlich macht. Nutzer, die sich trotzdem noch auf Bildern erkennen, können Google diese melden und entfernen lassen.

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1 Kommentar zu Britische Datenschützer genehmigen Google Street View

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  • Am 2. August 2008 um 12:33 von Harry

    Datenkrake Google
    Toll, mein Bild im Nachhinein entfernen lassen – was meinen die Amis eigentlich? Dass ich jeden Tage bei Google reinschaue und prüfe, ob ich zu sehen bin? Und sich dann mein Bild auf allen möglichen Schrottseiten wiederfindet? Kein Wunder dürfen sie das in einem Land, in dem die Provider freiwillig Daten an die (Musik)Industire liefert. Mal sehen, wann der nächste Verband auf die Provider zukommt und Daten will (Autoindustie, Mobilfunk, Versicherer).

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