Adobe macht Flash-Inhalte für Suchmaschinen zugänglich

Neue Technologie erlaubt Indexierung dynamischer Webseiten

Adobe hat Google und Yahoo eine optimierte Version seiner Flash-Player-Technologie zur Verfügung gestellt, um mit Flash oder Shockwave generierte dynamische Webinhalte und Rich Internet Applications (RIA) für Suchmaschinen zugänglich zu machen. Bisher können die Suchanbieter nur statische Textelemente und Links in SWF-Dateien indexieren.

Mit der neuen Technologie könnten Millionen von RIAs, die auf Flash aufsetzen, unmittelbar durchsucht werden, ohne dass die Anbieter oder Entwickler der Anwendungen Veränderungen vornehmen müssten, schreibt Adobe. Während Google die optimierte Flash-Player-Technologie in seiner Suchmaschine bereits nutzt, plant Yahoo die Einführung der Technologie mit einem kommenden Update für Yahoo Search.

„Designer und Webentwickler haben sich seit längerem gewünscht, dass mit Flash erstellte Inhalte von Suchmaschinen erfasst werden können. Es ist gut, dass Adobe direkt mit den Suchanbietern zusammengearbeitet hat, um diese Situation zu verbessern“, erklärte Danny Sullivan, Chefredakteur von SearchEngineLand. „Die Neuerungen sollten bisher unsichtbare Informationen zugänglich machen und die Qualität von Suchergebnissen verbessern.“

Themenseiten: Adobe, Google, Telekommunikation, Yahoo

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1 Kommentar zu Adobe macht Flash-Inhalte für Suchmaschinen zugänglich

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  • Am 15. Juli 2008 um 21:27 von akirm

    toll
    hoffentlich motiviert die entwickler nicht, in zukunft nurnoch vollflash seiten zu entwickeln

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