Red Hat legt zweijährigen Patentstreit mit Firestar bei

Einigung schützt gesamte Open-Source-Community vor weiteren Klagen

Der Linux-Distributor Red Hat hat einen rund zwei Jahre andauernden Patentrechtsstreit mit dem US-Softwarehersteller Firestar beendet. Firestar hatte Red Hat vorgeworfen, dass die Software Hibernate 3.0 seiner Tochter JBoss gegen ein Firestar-Patent verstößt, und Schadenersatz gefordert.

Mit dem neuen Rechteinhaber des fraglichen Patents mit der Nummer 6,101,502, DataTern, einigte sich Red Hat jetzt darauf, dass es die geschützten Technologien zur Verknüpfung objektorientierter Software mit relationalen Datenbanken weiterhin verwenden darf. Außerdem hat DataTern im Rahmen der Einigung eine weitere Klage gegen den Linux-Distributor fallen gelassen.

Die Übereinkunft gilt nicht nur für Red Hat selbst, sondern auch für die gesamte Open-Source-Community. Dadurch sind die so genannten Up- und Downstream-Projekte sowie Red Hats Kunden vor etwaigen Klagen geschützt, die sich auf das Firestar-Patent beziehen.

Themenseiten: Business, Red Hat, Software

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