United Internet scheitert mit Verfügung gegen Debitel-Kauf

Freenet will Übernahmeprozess fortsetzen

Das Landgericht Kiel hat gestern die einstweilige Verfügung der MSP Holding, einer gemeinsamen Tochter von United Internet und Drillisch, bezüglich der Übernahme des Mobilfunkanbieters Debitel durch Freenet abgelehnt. Der Übernahmeprozess werde daher unabhängig von einem möglichen Berufungsverfahren fortgesetzt, teilte Freenet mit.

MSP Holding hatte Anfang Mai einen Antrag auf einstweilige Verfügung gestellt, welche die Ausgabe neuer Aktien zur Finanzierung des Debitel-Kaufs unterbinden sollte. „Wir wollen im Interesse aller Freenet-Aktionäre den Debitel-Deal unterbinden“, hatte United-Internet-Vorstand Ralph Dommermuth damals gegenüber dem Handelsblatt erklärt. Die Übernahme von Debitel nütze nur dem bisherigen Eigentümer Permira.

United Internet hatte Debitel selbst übernehmen wollen und sich gemeinsam mit dem Mobilfunkanbieter Drillisch 25 Prozent der Freenet-Aktien verschafft. Doch diesen Deal hatte Freenet durch den Erwerb Debitels vereitelt.

Themenseiten: Business, Debitel, Freenet, United Internet

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