Apple-Gründer Wozniak ist vom Iphone enttäuscht

Bedienung anderer Smartphones sei zu kompliziert

Anlässlich der Konferenz Broadband and Beyond in Sydney hat Steve Wozniak, einer der Gründer von Apple, die erste Generation des Iphone kritisiert. Seiner Ansicht nach fehlt dem Smartphone die Unterstützung des UMTS-Mobilfunkstandards.

Wozniak bezeichnete sich als Befürworter mobiler Breitbandverbindungen. „Bei vielen Gelegenheiten reicht das Iphone. Aber wenn es zu langsam wird, dann bin ich frustriert und nutze lieber später mein Laptop“, erklärte Wozniak.

Derzeit bietet das Iphone nur EDGE-Verbindungen, die schneller sind als GPRS und langsamer als UMTS. Apple hatte die fehlende UMTS-Anbindung mit zu kurzen Akkulaufzeiten begründet. „Die Akkus in meinen 3G-Telefonen halten genauso lange wie in meinen Telefonen ohne UMTS“, kommentierte Wozniak. „Ich glaube nicht, dass das ein Akkuproblem war.“

Lobende Worte fand Wozniak für das Web-Interface des Iphone. „Kein anderes Smartphone hat mir bisher ein so gutes Gefühl bei der Nutzung des Internets gegeben.“ An Geräten der Konkurrenz bemängelte Wozniak die umständliche Bedienung. „Es ist schwierig, die anderen Menüs zu durchschauen. Sie vermitteln mir das Gefühl, ich sei weniger wichtig als die Technologie.“

Themenseiten: Apple, Breitband, Telekommunikation, UMTS

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2 Kommentare zu Apple-Gründer Wozniak ist vom Iphone enttäuscht

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  • Am 3. März 2008 um 19:33 von Lutz

    UMTS geringe Flächendeckung
    Was soll der Zirkus. UMTS ist nicht flächendeckend und nur für Zentren und entlang von Hauptverkehrswegen verfügbar. Somit macht es wenig Sinn UMTS so in den Himmel zu loben und als Muß zu definieren. Mit Hotspots kann es ebenfalls nicht konkurrieren. Also sinnlose Stimmungsmache ohne nachzudenken.

  • Am 3. März 2008 um 22:00 von Torben

    Treffende Überschrift
    Ob sich Herr Wozniak in dieser Überschrift so gut wiederfindet? Da ist ZDnet wohl noch mal auf Leserfang gegangen.

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