Yahoo-Kauf: Microsoft geht von Zustimmung der EU aus

US-Kongress diskutiert am 8. Februar über mögliche Wettbewerbsverzerrung

Microsoft rechnet für die geplante Akquisition von Yahoo nicht mit einem Einspruch der europäischen Wettbewerbsaufsicht. Man erwarte, dass die vorgeschlagene Übernahme alle regulatorischen Hürden nehmen werde, teilte der Softwarekonzern mit. Im Falle des Kaufs wolle man die EU-Kommission über alle notwendigen Details informieren.

Ein Sprecher der europäischen Wettbewerbsbehörde wollte den Vorstoß Microsofts nicht kommentieren. „Es ist die Aufgabe von Microsoft, festzustellen, ob wir in dieser Sache kontaktiert werden müssen oder nicht“, sagte Jonathan Todd, Sprecher der EU-Kommission.

In den USA will sich der Kongress in einer Sitzung am 8. Februar mit der möglichen Übernahme des Suchdienstleisters Yahoo durch Microsoft beschäftigen. Einige Kongressabgeordnete haben parteiübergreifend bereits wettbewerbsrechtliche Bedenken gegen die wohl größte Firmenübernahme im Technologiesektor geäußert.

Themenseiten: Business, Microsoft, Yahoo

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