Microsoft startet Web-Mashup-Dienst Popfly

Ziel: Multimedia-Webseiten ohne HTML-Kenntnisse erstellen

Mit Popfly hat Microsoft am Freitag einen neuen Webservice online gestellt, mit dem sich Inhalte und Dienste aus Blogs oder Webseiten miteinander kombinieren lassen, um neue Webseiten zu erstellen oder die entstandenen Mashups in den persönlichen Internetauftritt einzubinden.

Popfly, das sich aktuell in der Alpha-Testphase befindet, ermöglicht das Zusammenstellen von Internet-Angeboten über Drag-and-Drop. So genannte Block Icons, die beispielsweise Tasks oder Services wie einem Photo-Slideshow-Widget entsprechen, werden so in eine Designvorlage gezogen und können dort miteinander verknüpft werden. Zu Beginn bietet Microsoft Blocks für Photo-Sharing-Webseiten und Kartendienste aus dem eigenen Hause und anderer Hersteller an.

Hinter den Block Icons stehen Javascript, XML und Silverlight-Code. Der Dienst an sich arbeitet mit Silverlight, Microsofts Alternative zu Adobe Flash. Das fertige Widget wird dann von Popfly als HTML-Code zur Verfügung gestellt, der in Webauftritte integriert werden kann. Alternativ lässt sich eine neue Webseite generieren, wofür keinerlei HTML-Kenntnisse nötig sind. Dafür würden dieselben Vorlagen- und Layoutwerkzeuge genutzt, die auch bei Microsoft Office Live benutzt werden, sagte Dan Fernandez, führender Produktmanager bei Microsoft für nichtprofessionelle Anwendungen. Ein Mashup-Authoring-Tool für Geschäftskunden sei ebenfalls in Planung.

Vergleichbar mit Microsofts Popfly bietet Google einen Wizard für die Erstellung von Karten-Mashups an und Yahoo seinen Dienst Pipes, der RSS-Feeds kombiniert, um neue Anwendungen zu erstellen.

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