IBM vernetzt Open-Source-Entwickler

Das Open-Source-Projekt Jazz wird voraussichtlich im Juni starten. Es soll Entwicklungswerkzeuge für weltweit tätige Teams zur Verfügung stellen. Das Projekt verfügt über einiges Potenzial, aber die genaue Rolle ist noch nicht definiert.

IBM arbeitet derzeit an einem Open-Source-Projekt, das Entwicklungswerkzeuge für weltweit verteilte Teams zur Verfügung stellen soll. Das Projekt wird voraussichtlich im Juni unter dem Namen Jazz starten. Es basiert auf der Arbeit der Rational-Tools-Abteilung von IBM Research. Sie ist auf dem Gebiet der Collaboration-Software für geografisch verteilte Arbeitsgruppen tätig.

Hauptziel des Projekts sei es, neue Standards für die Software-Entwicklung an verteilten Standorten zu schaffen, sagte Danny Sabbah, General Manager of IBM Rational. In der Vergangenheit waren Entwicklungswerkzeuge primär auf eine Verbesserung der Produktivität eines einzelnen Entwicklers ausgerichtet. Da die Softwareentwicklung immer komplexer wird, haben sich IBM, Microsoft und andere Unternehmen auf die Entwicklung von Produkten konzentriert, die den gesamten Entwicklungszyklus umfassen – vom Aufstellen der Anforderungen bis hin zum Testen der Software.

Außerdem werde die Software-Entwicklung immer häufiger von Offshore-Teams oder Geschäftspartnern übernommen, die an verschiedenen Standorten sitzen, so Sabbah weiter. „Wir müssen die Art und Weise, wie wir Software entwickeln, vollständig überdenken. Wir arbeiten nicht mehr mit einzelnen Entwicklungswerkzeugen. Vielmehr geht es darum, den gesamten Prozess der Entwicklung besser zu verstehen.“

Themenseiten: Anwendungsentwicklung, IBM, IT-Business, Open Source, Software, Strategien

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