AMD forciert Konkurrenzkampf mit Intel

20-prozentiger Anteil am Mikroprozessormarkt angepeilt

Der kalifornische Chiphersteller AMD hat seine Wachstumsziele verschärft. In den kommenden Jahren wolle AMD auf dem vom Rivalen Intel dominierten Mikroprozessormarkt einen Anteil von 20 Prozent erobern, sagte AMD-Chef Hector Ruiz . Dabei setzt der Chipriese vor allem auf den Businessbereich und den Verkauf von hochpreisigen Produkten in Indien und China so der Vorstand in der „Businessweek“. AMD kontrolliere mittlerweile rund 13 Prozent der Marktanteile und damit doppelt so viel wie noch vor Jahresfrist.

Nach Berechnungen der Marktforscher von Mercury Research legt AMD derzeit in allen Bereichen stärker zu als Intel. Die Einführung des Turion64 hat insbesondere im Notebookbereich für Aufschwung gesorgt. Im dritten Quartal knöpfte AMD dem Rivalen so Marktanteile auf dem weltweiten CPU-Markt ab. Im kommenden Jahr will AMD nun doppelt so schnell wachsen wie die Branche, der ein Plus von zehn Prozent vorhergesagt wird, verlautbarte der Konzern im Rahmen einer Analystenkonferenz.

Nicht zuletzt erwartet sich der Konzern auch positive Auswirkungen aus seiner Kartellklage gegen den Konkurrenten Intel. Das laufende Verfahren trage bereits erste Früchte, sagte Ruiz. „Wir denken, wir werden Intel in Zukunft noch mehr im Businessbereich abnehmen“, zitiert das Magazin den AMD-Chef. Zum Wachstum beitragen wird auch die erst im Oktober eröffnete Fab 36 in Dresden. Das neue AMD-Werk soll im Jahr 2008 rund 100 Millionen Prozessoren liefern.

Themenseiten: AMD, Business, Hardware, Intel

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1 Kommentar zu AMD forciert Konkurrenzkampf mit Intel

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  • Am 16. November 2005 um 23:50 von Volker Erlenbach

    AMD forciert Konkurrenzkampf mit Intel
    Wie sagt man doch so schön: "Konkurrenz belebt das Geschäft" und "Es ist dafür gesorgt, daß die Bäume nicht in den Himmel wachsen".

    Schluß mit den alten Volksweisheiten.

    AMD hat seit Jahren gezeigt, daß man mit inovativen Entwicklungen auch als "Kleiner" Erfolg gegen die "Großen" haben kann und daß AMD das Vertrauen zum Standort Deutschland hat, was ich bei unseren Wirtschaftsgrößen vermisse.

    Ohne in die Rechte-Ecke gestellt zu werden, glaube ich sagen zu können, auch die Deutschen in Sachsen haben einen kleinen Anteil am Erfolg von AMD und hoffe, das es so weiter geht, aber nur bis zu einem Gleichstand, sonst beginnt das ganze "Gehabe" von neuem.

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