Apple behebt Fehler in macOS 10.15 Catalina und iOS 14

Unter iOS und iPadOS lassen sich Standardanwendungen für Browser und E-Mail nun dauerhaft einrichten. Auch Probleme beim Aufbau von WLAN-Verbindungen gehören der Vergangenheit an. macOS erhält zudem Patches für zum Teil kritische Sicherheitslücken.

Apple hat Updates für seine Betriebssysteme macOS 10.15 Catalina, iOS 14 und iPadOS 14 veröffentlicht. Sie sollen Fehler beheben, die unter anderem bei Aufbau von WLAN-Verbindungen auftreten können. In seinem Desktop-OS stopft Apple zudem mehrere Sicherheitslöcher.

macOS Catalina (Bild: Apple)iOS 14.0.1 und iPadOS 14.0.1 beseitigen vor allem einen Bug, der die neu eingeführte Funktion zur Auswahl von Standardanwendungen aushebelte. In den Einstellungen hinterlegte Standardapps für das Browsen im Internet und das Senden und Empfangen von E-Mails wurden nach einem Neustart des Geräts zurückgesetzt. Nun soll es möglich sein, beliebige Client-Anwendungen wie Chrome oder Edge beziehungsweise Gmail oder Outlook dauerhaft einzurichten.

Darüber hinaus waren iPhones und iPads nach einem Update auf die OS-Version 14 unter Umständen nicht in der Lage, eine WLAN-Verbindung aufzubauen. Auch dieses Problem soll nun der Vergangenheit angehören. Weitere Korrekturen betreffen den Versand von E-Mails über bestimmte Dienstanbieter sowie die Anzeige von Bildern im News-Widget.

Ein weiterer Fix richtet sich speziell an das iPhone 7 und das iPhone 7 Plus. Auf diesen Apple-Smartphones wurden den Versionshinweisen zufolge zuletzt die Kameravorschauen nicht korrekt angezeigt.

macOS Catalina erhält indes wahrscheinlich das letzte ergänzende Update vor der Veröffentlichung des Nachfolgers macOS Big Sur, für den inzwischen die achte öffentliche Betaversion vorliegt. Auch hier verbesserten die Entwickler die Zuverlässigkeit beim WLAN-Verbindungsaufbau. Außerdem soll es wieder möglich sein, Dateien über iCloud zu synchronisieren. Gelöst wurde auch ein Grafikproblem auf iMacs mit der Grafikkarte AMD Radeon Pro 5700 XT.

Sicherheitslücken schließt Apple allerdings nur in macOS. Für die Versionen High Sierra und Mojave steht auch das Sicherheitsupdate 2020-005 zur Verfügung. Es stopft zum Teil als kritisch einzustufende Löcher, die das Einschleusen und Ausführen von Schadcode ermöglichen.

Betroffen sind die Komponenten ImageIO, Mail, Model I/O und Sandbox. Letztere gibt Angreifern möglicherweise den Zugriff auf eigentlich gesperrte Dateien. Entdeckt wurden die Anfälligkeiten von Mitarbeitern der FH Münster, Cisco Talos, TrustedSec und Ant Group Light-Year Security Lab.

Nutzer sollten die Updates zeitnah einspielen. iPhones und iPads erhalten die Aktualisierung Over-the-Air. Mac-Nutzer können ihr Update manuell über Systemeinstellungen anstoßen oder warten, bis es automatisch installiert wird.

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Themenseiten: Apple, iOS, iPad, iPhone, macOS

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