Auf Tiger folgt Leopard: Die wichtigsten Funktionen im Test

Mac OS X 10.5 Leopard präsentiert sich als ein modernes Betriebssystem, das nicht nur mit vollständiger 64-Bit-Unterstützung und Multi-Core-Support technisch auf der Höhe der Zeit ist. Vor allem die Bedienung wird mit dem neuen Finder noch intuitiver: Daten lassen sich dank Cover Flow und Quicklook schnell und einfach finden sowie bearbeiten. Mit Stacks können die wichtigsten Programme, Ordner und Daten sehr einfach in das Dock integriert werden. Ein schneller Zugriff und ein aufgeräumter Desktop werden dadurch gewährleistet.

Dass die Erhöhung der Produktivität ein Hauptziel bei der Entwicklung von Leopard war, merkt man auch am neuen Apple Mail 3.0. Durch die intelligente Erkennung von Adressdaten sowie Termine lassen sich diese besser in die dazugehörigen Programme Adressbuch und Ical einpflegen. Mit dem integrierten Link zu Google-Maps ist zudem schnell ein Routenplan für das Meeting erstellt.

Auch mit virtuellen Desktops (Spaces) gelangt man schneller zum Ziel. Dank der Technik findet man sich selbst zwischen mehreren geöffneten Programmen noch einfach zurecht. Das integrierte Backup-Programm Time Machine sorgt dafür, dass Daten und Programme nicht verloren gehen. Einmal eingerichtet, leistet das Tool unauffällig und zuverlässig seinen Dienst. Gelöschte Daten oder Programme lassen sich im Handumdrehen wiederherstellen.

Insgesamt wirkt die Oberfläche von Mac OS X 10.5 Leopard trotz der vielen neuen Funktionen nicht überladen. Mac-User werden sich schnell zurechtfinden und ihr Gerät dank der Vorzüge von Leopard noch effektiver nutzen, ohne dass sie Abstriche bei der Performance machen müssen: Im Test mit dem aktuellen Macbook Pro erweist sich Leopard trotz Beta-Status als genauso schnell wie sein Vorgänger Tiger (Performancetests mit der endgültigen Version werden nachgereicht). Somit bleibt Mac-Anwendern der Ärger eines sehr langen Startvorgangs erspart, was sich Windows-Nutzer beim Umstieg von XP auf Vista auch gewünscht hätten. Ein zusätzliches Leistungsplus ergibt sich bei der Verwendung von 64-Bit-Applikationen, die allerdings noch nicht weit verbreitet sind.

Benchmarks
Geekbench 32 Bit Geekbench 64 Bit
Mac OS X 10.5 Leopard (Beta) 3503 3932
Mac OS X 10.4.10 Tiger 3598 nicht möglich

Neben den in diesem Beitrag skizzierten wichtigsten Features von Mac OS X 10.5 Leopard bietet das neue Mac-Betriebssystem weitere Funktionen, deren Beschreibung den Rahmen dieses Artikels sprengen würde. Auf einer speziellen Website hat Apple sämtliche Neuerungen von Mac OS X 10.5 Leopard aufgelistet. Angesichts der vielen nützlichen Funktionen und intelligenten Detaillösungen kann man – selbst bei kritischem Blick – der Apple-Behauptung, dass es sich bei Leopard um „die beeindruckendste neue Mac-OS-X-Version aller Zeiten“ handelt, kaum ablehnend gegenüberstehen.

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Neueste Kommentare 

5 Kommentare zu Auf Tiger folgt Leopard: Die wichtigsten Funktionen im Test

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  • Am 28. Oktober 2007 um 18:33 von danny

    Features in der Bildergalerie
    1. Das Dock lies sich schon immer direkt skalieren
    2. Das Kontrollfeld "Sicherheit" ist auch nicht neu
    3. "Entfernte Verwaltung" ist einfach ne neue Übersetzung von "Remote Desktop", was auch schon so existierte

    • Am 30. Oktober 2007 um 12:46 von ZDNet Redaktion

      AW: Features in der Bildergalerie
      …für die Hinweise. Neu bei "Sicherheit" ist allerdings, dass man darüber die Firewall aktiviert. Dies war bisher nur unter "Netzwerk" möglich.

      Die Redaktion

  • Am 3. November 2007 um 14:13 von Michael Schneider

    Disaster
    Meine Hochachtung vor Ihren Redakteuren und deren Arbeit, aber die Videobeiträge sehen aus, wie aus der Hand einer Sonderschule.
    Ein guter Redakteur muss sich nicht zwangsläufig gut vor einer Kamera machen.
    Videobeiträge sollten generell von ausgebildeten Moderatoren geführt und geleitet werden.
    Ich habe eine Reihe von Videobeiträgen für das Internet mitentwickelt und kann ihnen nur den Rat geben, sich schnellstmöglich professionelle Hilfe zu holen um den guten Ruf von ZDnet nicht noch weiter zu beschädigen.

    Nochmals als Merksatz: Entweder einen ausgebildeten Moderator vor die Kamera setzen und ein ansprechendes Set entwickeln oder einfach nur noch sein lassen…

    Vielen Dank,

  • Am 3. November 2007 um 20:43 von Dirk Kuepper

    Wenn ihr wollt
    Wenn Ihr wollt, liebes ZDNet.de Team, mache ich Euch einen ordentlichen Film zu Mac OS 10.5. Nehmt einfach Kontakt auf.

  • Am 11. Januar 2008 um 16:02 von Clemens

    stack?
    wie soll das ding heißen? stack? gibts bei mir nicht, und wie funktioniert das beim coverflow in die bilder reinzuzoomen? kann man nicht mal eine liste machen mit den ganzen befehlen für die tollen tricks?

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