Microsoft veröffentlicht Testversion von Windows Server Version 1803

Sie liegt als ISO-Datei und sowie als virtuelle Maschine im VHDX-Format vor. Die Preview bringt das aus Windows Server Version 1709 gestrichene Storage Spaces Direct. Microsoft veröffentlicht zudem das Build 17035 des Windows 10 SDK.

Microsoft hat erstmals seit der Freigabe des Fall Creators Update für Windows Server eine neue Insider Preview für sein Serverbetriebssystem freigegeben. Es handelt sich um das Build 17035, das nun den Windows-Server-Insidern zur Verfügung steht und ihnen einen ersten Ausblick gibt auf Windows Server Version 1803.

Windows Server 2016 (Bild: Microsoft)Ähnlich wie bei Windows 10 versorgt Microsoft auch Windows Server im Frühjahr und Herbst mit Funktionsupdates. Die für März 2018 geplante Version 1803 ist somit das nächste Update im Rahmen des halbjährlichen Release Channel für Windows Server.

Die Vorabversion liegt als ISO-Datei oder im VHDX-Format vor. Die Images enthalten bereits einen Lizenzschlüssel – die Eingabe eines Keys ist also während der Installation beziehungsweise Einrichtung nicht erforderlich.

Da die Entwicklung von Windows Server Version 1803 noch am Anfang steht, gibt es erst wenige neue Funktionen. Dazu gehört Storage Spaces Direct (S2D), das aus Qualitätsgründen aus Windows Server Version 1709 gestrichen wurde. Es soll sich zudem um eine neue Version von S2D mit „einigen wichtigen Änderungen“ handeln, darunter eine Funktion zur Deduplizierung von Daten.

Darüber hinaus steht eine Technical Preview des Graphical Management Tool „Honolulu“ für Windows Server zum Download bereit. Die Version 1711 Build 01003 bringt Verbesserungen für die Remote-Desktop-Funktion, das Windows 10 Client-Management, Switch Embedded Teaming und Data Grid Performance.

Wie immer sind die Vorabversionen nicht fehlerfrei. Windows Server Build 17035 startet unter Umständen die Base Filtering Engine nicht, was wiederum die Ausführung der Windows Defender Firewall verhindert. Zudem weist Microsoft darauf hin, dass Tests des Windows Core aufgrund eines Timeouts beim Laden der Test-Bibliotheken scheitern können. Auch die Funktionen Remote Desktop und Windows 10 Client Management stehen in der Technical Preview von Project Honolulu nur eingeschränkt zur Verfügung.

Des Weiteren haben Entwickler ab sofort Zugriff auf das Build 17035 des Windows 10 Software Development Kit. Allerdings wird die Preview des Windows SDK nur noch von Visual Studio 2017 oder neuer unterstützt.

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