Red Hat stellt Version 3.6 von Container-Native Storage vor

Die Version 3.6 von Red Hat Container-Native Storage stellt einen durchgängigen Speicher für alle unter OpenShift laufenden Applikationen und Infrastrukturen bereit. Sie verspricht darüber hinaus eine Verdreifachung des persistenten Speichervolumens pro Cluster.

Red Hat hat Version 3.6 von Red Hat Container-Native Storage vorgestellt. Sie unterstützt containerisierte Applikationen und Infrastrukturen sowie mit Red Hat OpenShift Container Platform laufende Cluster. Red Hat Container-Native Storage 3.6 folgt unmittelbar auf Red Hat OpenShift Container Platform 3.6, der neuen Version von Red Hats Enterprise-Kubernetes Container-Anwendungsplattform, die seit August verfügbar ist. Red Hat Container-Native Storage 3.6 soll noch im Oktober verfügbar gemacht werden.

Red Hat (Bild: Red Hat)

Red Hat Container-Native Storage basiert auf Red Hat Gluster Storage, ist in Red Hat OpenShift Container Platform integriert und versorgt Container mit Speicherkapazitäten. Die Speicherlösung sei leistungsfähig, zuverlässig, sicher und für den Einsatz in Hybrid-Clouds geeignet, da sie sowohl On-Premise- als auch Public-Cloud-Implementierungen unterstützt, so der Anbieter. Red Hat Container-Native Storage eignet sich für den Einsatz mit Red Hat OpenShift Container Platform und mache den Einsatz einer unabhängigen Speicherplattform überflüssig, wie Red Hat weiter erklärt. Unternehmen seien mit Red Hat Container-Native Storage in der Lage, eine integrierte Container-Plattform aufzubauen. Zu den damit verbundenen Vorteilen sollen eine höhe Effizienz und Kostenersparnis, eine einfache Bedienung, eine zentrale Steuerkonsole und eine einzige Anlaufstelle für den Support zählen.

Die Storage-Plattform für Container ermöglicht Unternehmen mit einer zentralen Steuerkonsole die Verwaltung, Skalierung und Aktualisierung ihrer Daten. Sie sollen so eine höhere Speichereffizienz und Kosteneinsparungen erzielen. Red Hat Container-Native Storage unterstützt jetzt File-, Block- und Objektschnittstellen und ermöglicht eine Portierbarkeit von Container-Anwendungen auf die Container-Plattform ohne Änderungen. Der zusätzliche Blockspeicher – via iSCSI – erlaube den Einsatz verteilter Datenbanken und anderer Workloads mit niedriger Latenz wie Elasticsearch, so Red Hat. Der aktuell als Technology Preview verfügbare zusätzliche Object Store stellt Cloud-basierten Anwendungen, die eine mit Amazon Simple Storage Service (Amazon S3) vergleichbare Protokollunterstützung benötigen, einen eingebetteten Speicherbereich auf Red Hat OpenShift Container Platform bereit.

Es werden alle zentralen Infrastrukturelemente von Red Hat OpenShift Container Platform unterstützt, einschließlich Registry, Logging und Metrics. Damit sollen Storage-Administratoren Red Hat Container-Native Storage ohne großen Installationsaufwand sofort einsetzen können und müssen keine unterschiedliche Storage-Systeme für verschiedene Infrastrukturanforderungen verwenden. Red Hat Container-Native Storage stellt eine integrierte Plattform mit vereinfachter Verwaltung, Beschaffung und umfangreichem Support bereit, wie das Unternehmen weiter ausführt.

Auf einem einzigen Storage-Cluster sollen Unternehmen jetzt auch drei Mal so viele Applikationen und Microservices einsetzen können wie mit der Vorgängerversion.

Red Hat bietet darüber hinaus eine neue OpenShift Container Platform mit einem Container-Native Storage Test Drive an. Unternehmen seien damit in der Lage, über die Public Cloud Red Hat OpenShift Container Platform zu testen. Der Test Drive stellt einem Administrator einen in der Cloud laufenden, vollständigen Multi-Node Red Hat OpenShift Container Platform Cluster zur Verfügung. Anwender sollen dann in einer Laborumgebung erste administrative und operative Erfahrungen mit Red Hat OpenShift Container Platform und Red Hat Container-Native Storage sammeln können.

„Wenn Unternehmen Container bereitstellen, sehen viele einen Bedarf an speziell dafür entwickelte Speicherlösungen. Red Hat Container-Native Storage, optimiert für Multi- und Hybrid Cloud-Umgebungen mit Red Hat OpenShift Container Platform, bietet genau dies. Die Unterstützung einer breiten Palette von Storage-Workloads, der Kerninfrastruktur von Red Hat OpenShift Container Platform und eine größere Archivierungskapazität zählen zu den zentralen Funktionen von Red Hat Container-Native Storage. Damit sind Unternehmen in der Lage, heutige und künftige Rechenzentren zu betreiben. Gleichzeitig verstärken diese Funktionen die enge Integration von Red Hat Container-Native Storage und Red Hat OpenShift Container Platform“, erklärt Ranga Rangachari, Vice President and General Manager, Storage, Red Hat.

Tipp: Wie gut kennen Sie sich mit Open Source aus? Überprüfen Sie Ihr Wissen – mit 15 Fragen auf silicon.de.

Themenseiten: Open Source, Red Hat, Storage, cloud

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Red Hat stellt Version 3.6 von Container-Native Storage vor

Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *