SAP stellt neue Funktionen von Digital Commerce vor

Dazu gehören Remote-Services für SAP-SuccessFactors-Lösungen. Dem SAP Store stellt das Unternehmen einen Marktplatz für Partnerangebote zur Seite. Zwei neue Programmierschnittstellen vereinfachen zudem die Integration von Verbindungs- und Nachrichtendiensten.

SAP hat sein Digital-Commerce-Portfolio um neue Angebote erweitert. Sie sollen Unternehmen die Vernetzung und Kommunikation mit ihren Kunden erleichtern und damit auch den Weg durch die digitale Transformation ebnen. Dazu gehören Services zur Ergänzung der Software, Inhalte und Daten von SAP Digital Commerce, programmierbare Schnittstellen zur Einbindung von Kommunikationslösungen und Tools für die digitale Transformation.

SAP (Bild: SAP)Digital Commerce sorgt laut SAP dafür, dass Kunden Angebote von SAP im SAP Store kaufen und digital bezahlen können – eine Möglichkeit, von der nach Unternehmensangaben Kunden in 105 Ländern Gebrauch machen. Neu sind kostengünstige Remote-Services für SAP-SuccessFactors-Lösungen, die bisher nur im Rahmen umfassender Serviceverträge und nicht einzeln angeboten wurden.

Neue Funktionen für WorkConnect beinhalten Online-Support sowie Produktdokumentationen, Anleitungen und Tipps für die Fehlerbehebung. „Die Jobbörse soll künftig als erste Anlaufstelle bei der Suche nach SAP-Experten beziehungsweise offenen Stellen im SAP-Umfeld dienen“, teilte das Unternehmen mit.

Außerdem ergänzt SAP den SAP Store um einen SAP App Center genannten Online-Marktplatz. Während der SAP Store nur von SAP zugelassene Angebote enthält, dient SAP App Center dem Vertrieb von Partnerangeboten wie Microservices und Plug-ins zur Erweiterung von SAP-Lösungen.

Mit SAP IoT Connect 365 und SAP People Connect 365 stellt das Walldorfer Unternehmen zudem neue Programmierschnittstellen für die Integration von Verbindungs- und Nachrichtendiensten zur Verfügung. Erstere bietet SAP im Rahmen von SAP Leonardo an, um die Vernetzung im Internet der Dinge zu vereinfachen. Mit nur einem Vertrag und einer Verbindung sollen Unternehmen in der Lage sein, über eine zentrale Bedienoberfläche die Verbindung von IoT-Objekten weltweit zu überwachen und zu steuern.

Letztere beschreibt SAP als Lösung zur Bereitstellung „intelligenter, automatisierter Workflows und Informationen, die bei größeren Ausfällen eine Kommunikation über unterschiedliche Kanäle ermöglichen“. Eine mögliche Zielgruppe sind Behörden, die damit beispielsweise während einer Naturkatastrophe über mobile Geräte kommunizieren und Informationen austauschen sollen.

Darüber hinaus hat SAP neue Tools und Services für Führungskräfte angekündigt, die digitale Innovationen fördern sollen. Die Version 2.0 des Gratistools Digital Innovation and Transformation Assessment soll Managern bei der Beurteiliung des Entwicklungsstands ihres Unternehmens helfen, um einen konkreten Fahrplan für die digitale Transformation entwickeln zu können. Zudem möchte SAP mit dem Center for Digital Leadership ein „offenes Netzwerk zur Förderung des digitalen Wandels schaffen“. Es soll den Austausch von Daten, Technologien und Know-how fördern.

„Die digitale Revolution überwindet die Grenzen von Branchen, Regionen und traditionellen Geschäftsbereichen“, sagte Jonathan Becher, Chief Digital Officer von SAP. „Mit neuen Angeboten möchte SAP den Kunden helfen, die damit verbundenen Veränderungen sicher zu bewältigen.“

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Themenseiten: Business-Software, E-Commerce, SAP

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