CES 2017: ZTE V8 versehentlich enthüllt

Der Nachfolger des Blade V7 kommt mit 5,2-Zoll-Display, Qualcomm 435-CPU, 3 GByte RAM und 32 GByte Speicher. Die offizielle Vorstellung dürfte auf der CES erfolgen.

ZTE hat Webseiten zu seinem neuen Smartphone Blade V8 kurz vor der am 5. Januar startenden CES in Las offenbar versehentlich veröffentlicht. Die Seiten bei ZTE sind inzwischen zwar aktuell nicht mehr verfügbar, die Inhalte über Googles Webcache aber noch abrufbar.

Das Design des neuen Blade V8 ist nur bedingt gut erkennbar, dafür gibt es aber ausreichend Informationen hinsichtlich der Spezifikationen.

Eines der Bilder vom Blade V8 auf der inzwischen wieder von der Seite genommenen Ankündigung (Bild: ZTE)Eines der Bilder vom Blade V8 auf der inzwischen wieder von der Seite genommenen Ankündigung (Bild: ZTE)

Demnach kommt der Nachfolger des Blade V7 mit einem 5,2-Zoll-Full-HD-Display, einer 13-Megapixel-Hauptkamera und einer 2-Megapixel-Sekundär-Kamera auf der Rückseite. Die zwei Kameras sind dort wie zwei Augen angeordnet. Sie erlauben es beispielsweise mit von Spiegelreflexkameras gewohnten Bokeh-Effekten zu arbeiten oder auch 3D-Fotos zu erstellen. Diese können dann durch VR-Brillen betrachtet werden. Auch mit schnellen bewegten Motiven soll die Blade V8 kein Problem haben.

Angetrieben wird das Blade V8 von einem Octacore-Prozessor Qualcomm Snapdragon 435 MSM8940 mit bis zu 1,4 GHz Takt, dem 3 GByte Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Außerdem verfügt das Gerät über 32 GByte internen Speicher.

Das Blade V7 ist seit Sommer verfügbar (Bild: ZTE).Das Blade V7 ist seit Sommer verfügbar (Bild: ZTE).

Beim Betriebssystem setzt ZTE auf Android 7.0 Nougat, dem es die Oberfläche MiFavor 4.0 überstülpt.

Das 7,7 Millimeter dicke Smartphone kommt im Metallgehäuse mit mattem Finish und diamantgeschittenen Kanten. Die Front wird von 2.5D-Glas bedeckt. Im Home-Button ist ein Fingerabdruckscanner integriert. Er unterstützt NFC und wird voraussichtlich weitere Features wie sicheres mobiles Bezahlen ermöglichen. Laut Angaben auf der Herstellerseite liegt die Reaktionszeit bei 0,3 Sekunden. Der Fingerabdruckscanner lässt auch Verknüpfungen mit verschiedenen Anwendungen und Funktionen zu. Weitere Details dürfte es nächste Woche bei der offiziellen Präsentation geben.

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Anja Schmoll-Trautmann
Autor: Anja Schmoll-Trautmann
Redakteurin ZDNet
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