TeamViewer 12 als Betaversion veröffentlicht

Die Fernwartungslösung bietet über 15 neue Funktionen. Der Hersteller hebt Mobile-to-Mobile-Fernsteuerung sowie -Screensharing über Plattformgrenzen hinweg hervor. Die Übertragung von Dateien erfolgt mit bis zu 20-facher Geschwindigkeit.

TeamViewer hat eine neue Betaversion seiner Lösung für Fernwartung und Online-Meetings veröffentlicht. TeamViewer 12 bietet über 15 neue Funktionen, die allerdings je nach Plattform unterschiedlich ausfallen können. Die Beta steht für Windows, Mac, Linux sowie Chrome OS bereit. Neben neuesten OS-Versionen wie Windows 10 Anniversary Update und macOS Sierra sollen auch ältere Betriebssysteme wie Windows XP und Windows Server 2003 weiterhin volle Unterstützung erfahren.

TeamViewer (Bild: TeamViewer)

Der süddeutsche Hersteller hebt Mobile-to-Mobile-Fernsteuerung sowie -Screensharing über Plattformgrenzen hinweg hervor. Er verspricht eine bessere Verbindung zwischen Smartphones mit Android, iOS und jetzt auch Windows 10 Mobile. Insbesondere bei iOS bleibt die Funktionalität allerdings weiterhin eingeschränkt, was laut TeamViewer jedoch keine technischen Gründe hat, sondern den Vorgaben des iPhone-Herstellers zuzuschreiben ist.

Die Übertragung von Dateien soll mit bis zu 20-facher Geschwindigkeit erfolgen. TeamViewer verspricht eine auf bis zu 200 MB/s gesteigerte Übertragungsgeschwindigkeit. Eine maximale Bildwiederholrate von 60 fps soll flüssiges Arbeiten beispielsweise auch beim Editieren von Videos erlauben.

„Unsere Anwender wissen, dass es unser Anspruch ist, ihnen ihre Arbeit so einfach wie möglich zu machen“, erklärte dazu Chief Innovation Officer Kornelius Brunner. „Wir wollen unseren Benutzern ein einmaliges Remote Support und Remote Access Erlebnis ermöglichen, das ihnen größtmögliche Sicherheit bietet. So ist zeitsparendes Arbeiten bei gleichzeitigen Produktivitätsgewinnen möglich.“

Nachgelegt hat TeamViewer bei den Sicherheitsmerkmalen. Administratoren können in der Management-Konsole alle eingehenden Verbindungen sehen und auf einen Blick die auf einem Gerät vorgenommenen Sicherheitseinstellungen prüfen. Die Policy-API erlaubt ihnen, Steuerungseinstellungen auf einer beliebigen Anzahl von Geräten auszurollen.

TeamViewer ist für den Privatgebrauch kostenlos. Eine Business-Lizenz für einen Einzelnutzer mit unbegrenzten Endpunkten kostet 579 Euro. Für 1089 Euro ist die Premium-Lizenz als Mehrbenutzerlizenz mit einem gleichzeitigen Nutzer erhältlich. Die Corporate-Lizenz zum Preis von 2299 Euro gilt für drei gleichzeitige Nutzer. Jetzt gekaufte Lizenzen gelten auch für TeamViewer 12. Bestandskunden können ihre Lizenz für ein Update auf die neueste Version der Fernwartungslösung anpassen.

Themenseiten: Business-Software, TeamViewer

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