Microsoft stellt Windows 10 Preview Build 10158 vor

Microsoft hat die Preview von Windows 10 für PCs aktualisiert. Das Build 10158 erhalten aber nur Nutzer, die den Fast Ring abonniert haben. Laut Microsoft verbessert es in erster Linie die Stabilität und Qualität des Betriebssystems. Zudem taucht der neue Browser Project Spartan erstmals unter seinem eigentlichen Namen Edge auf.

Windows 10 Logo (Bild: ZDNet.de)Die Namensänderung führt allerdings dazu, dass bei dem Upgrade alle bisher in Project Spartan gespeicherten Daten wie Cookies und Lesezeichen verloren gehen. Nutzer sollten vor der Installation des Builds 10158 ihre Favoriten sichern. Eine Anleitung findet sich im Windows-Blog.

Auf Wunsch seiner Nutzer hat Microsoft Edge zudem um einen Home-Button erweitert, wie ihn beispielsweise auch Google Chrome bietet. Er muss allerdings zuerst über die erweiterten Einstellungen des Browsers aktiviert werden. Darüber hinaus lässt sich nun die Seite Neuer Tab besser an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Außerdem kann Edge nun Passwörter für Websites verwalten.

Neu ist auch, dass Edge die Audio-Wiedergabe fortsetzt, wenn der Browser minimiert wird. Auch hier hat Microsoft nach eigenen Angaben auf Rückmeldungen von Testern reagiert. Tabs lassen sich nun von einem Fenster in ein anderes ziehen und der Browser bietet nun auch ein dunkles Theme.

Für das Build 10158 haben die Entwickler aber auch die Oberfläche weiter verfeinert. Konkret nennt Gabriel Aul, Chef des Windows-Insider-Programms, Verbesserungen für Continuum, neue Animationen für den Tablet-Modus, und eine Wischgeste nach links, die im Startmenü die Liste mit allen Apps öffnet. Symbole in der Taskleiste blinken nun wieder in orange, wenn ein Programm eine Eingabe benötigt. Fortschrittsbalken in der Taskleiste sind wieder grün statt weiß und bewegen sich wieder horizontal statt vertikal.

Taskbar von Windows 10 (Bild: Microsoft)Das Notizbuch von Cortana liegt Aul zufolge in der finalen Version vor. Der Assistent kann jetzt außerdem anhand von Daten in E-Mails Flüge oder Pakete verfolgen und Nutzer beim Senden von E-Mails unterstützen. Sie können neben Empfängern und Betreff auch den Nachrichtentext diktieren. Außerdem ist es jetzt möglich, die Cortana-Integration in Office 365 zu testen.

Im Windows Store findet sich eine neue Version der Fotos-App, die animierte GIF-Dateien unterstützt. Bilder lassen sich aus der App heraus auch mit anderen Anwendungen öffnen. Die Ansicht „Alben“ hat Microsoft um Links zu gespeicherten Fotos, Screenshots und der Kamera-Rolle erweitert.

„Es gibt keine großen Probleme mit diesem Build, die es wert sind, in dem Blogeintrag erwähnt zu werden“, schreibt Aul. Microsoft arbeite aber noch an Fixes für einige Fehler und verteile sie später über Windows Update.

Die Final von Windows 10 erscheint am 29. Juli. Ob bis dahin noch eine weitere Testversion veröffentlicht wird, ist fraglich. Wahrscheinlich wird Redmond nur für den Fall, dass Tester noch gravierende Bugs im Build 10158 entdecken, eine neue Preview freigeben.

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