Windows 10 2004 installieren und optimal einrichten

Auf Basis der aktuellen Insider-Version lässt sich Windows 10 2004 schon jetzt nutzen. Wer Windows außerdem neu installiert, sollte ein paar Tipps beachten.

Microsoft hat Windows 10 2004 fertiggestellt. Die finale Fassung des neuesten Funktionsupdates trägt die Buildnummer 19041.207. Derzeit steht eine offizielle ISO-Datei jedoch noch nicht zur Verfügung. Microsoft will diese angeblich erst am 12. Mai veröffentlichen.

Wer schon jetzt die neueste Windows-Version nutzen möchte, lädt die aktuelle Insider-Version 19041.84 herunter. Hierfür muss man sich als Insider registrieren. Nach der Installation von 19041.84 wird dann das Update KB4550936 angeboten, das die Buildnummer auf 19041.207 erhöht. Und KB4556803 erhöht die Buildnummer auf 19041.264. Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass man nicht automatisch neue Insider-Versionen erhält, sondern Standard-Updates für eine reguläre Windows-Version. Die Registrierung als Insider ist also nur für den Download der ISO nötig.

Windows 10 19041.264 (Screenshot: ZDNet.de)

Windows 10 2004 19041.84 herunterladen

Windows 10 2004 installieren

Wer die neue Windows-Version frisch installieren möchte, muss auf Basis der ISO einen bootfähigen USB-Stick erstellen. Am besten gelingt das mit dem Tool Rufus. Wie das genau funktioniert, hat ZDNet.de auf Basis von Windows 10 1909 erläutert. Wie bisher ist es auch mit Windows 10 2004 möglich, ein Inplace-Update durchzuführen. Hierfür klickt man auf die heruntergeladene ISO-Datei und bindet sie damit in den Explorer ein. Mit einem Klick auf Setup.exe startet das Update auf Windows 10 2004.

Windows 10: Inplace-Update (Screenshot: ZDNet.de)

Standard-Browser einstellen

Wer sich für eine Neuinstallation entscheidet, wird vermutlich zahlreiche Standardeinstellungen anpassen. Als erstes zählt dazu sicher die Änderungen des voreingestellten Browsers. Denn obwohl Microsoft inzwischen bei seinem Browser Edge auf die Chromium-Plattform gewechselt ist, wird Windows 10 2004 noch mit der alten Edge-Variante ausgeliefert. Wer stattdessen lieber die neue Version oder etwa Firefox als Standard nutzen möchte, wählt unter Einstellungen – Apps – Standard Apps – Browser die bevorzugte Variante aus.

Windows 10: Standard-Browser unter Einstellungen - Apps - Webbrowser auswählen (Screenshot: ZDNet.de)

Dementsprechend löscht man Edge auch von der Taskleiste und ersetzt ihn mit der zuvor ausgewählten Browser-Variante. Bei dieser Gelegenheit kann man auch gleich Cortana von der Taskleiste lösen, sofern der digitale Assisten nicht benötigt wird.

Windows 10: Cortana ausblenden und Firefox in Taskleiste aktivieren (Screenshot: ZDNet.de)

Desktopsymbole aktivieren

Wer, wie bei früheren Windows-Versionen üblich, die Anzeige von Desktopsymbolen bevorzugt, klickt mit der rechten Maustaste auf den Desktop und wählt im Kontexmenü anpassen und anschließend Designs in der linken Menüleiste aus. Anschließend blättert man nach unten und klickt auf Desktopsymboleinstellungen. Hier wählt man nun die bevorzugten Symbole zur Anzeige auf dem Desktop aus.

Windows 10 2004: Desktopsymbole anzeigen (Screenshot: ZDNet.de)

Der Ordnung halber sollte man außerdem die automatische Sortierung aktivieren.

Windows 10 2004: Desktopsymbole sortieren (Screenshot: ZDNet.de)

Taskleiste tunen

Wer gerne aktuelle Netzwerkdaten im Blick hat, installiert NetSpeedMonitor zur Anzeige von Up- und Download-Datenraten in der Taskleiste. Details zur Installation und Konfiguration finden sich hier.

Windows 10 2004: NetSpeedMonitor (Screenshot: ZDNet.de)

Auch das Tool BatteryBar ist nützlich, wenn es um Zusatzinformationen geht, die direkt in der Taskbar angezeigt werden sollten. Es bietet detaillierte Informationen zum Akkustatus.

Windows 10 2004 mit BatteryBar (Screenshot: ZDNet.de)

Wer BatteryBar nutzt, sollte natürlich die in Windows integrierte Akkuanzeige ausblenden.

Windows 10 2004: Anzeige zur Stromversorgung ausblenden (Screenshot: ZDNet.de)

Werbung deaktivieren

Unter Windows 10 versucht Microsoft mit sogenannten Vorschlägen die Nutzer zum Download bestimmter Anwendungen zu animieren. Wer das nicht möchte, deaktiviert diese „Vorschläge“. Sie betreffen die Zeitachse und das Startmenü.

Windows 10 2004: Vorschlaege (Werbung) deaktivieren (Screenshot: ZDNet.de)

Apps deinstallieren

Mit Windows 10 2004 werden auch wieder zahlreiche Apps installiert, die nicht für jeden Anwender nützlich sind. Nicht immer lassen sich diese über die Einstellungen respektive Systemsteuerung löschen. Zwar ist es möglich, diese über die PowerShell im Administrator-Modus zu deaktivieren, doch wesentlich einfacher gelingt dies mit CCleaner Portable.

Windows 10 2004: Vorinstallierte Apps mit CCleaner Portable löschen (Screenshot: ZDNet.de)

Sidebar Diagnostics

Die Taskbar als Informationszentrale bietet nur begrenzten Platz. Hier kommt SidebarDiagnostics ins Spiel. Das Tool zeigt relevante Betriebsparameter an der Seite des Desktops an. Detaillierte Informationen zur Installation und Konfiguration des Tools finden sich hier.

Windows 10 2004: SidebarDiagnostics zeigt relevante Betriebsparameter (Screnshot: ZDNet.de)

Mausrad: Natürliche Scrollrichtung

Standardmäßig ist das Mausrad in Windows 10 so eingestellt, dass ein nach oben Drehen, Inhalte nach unten verschiebt. Wer dies nicht wünscht, installiert Flip Mouse Wheel.

Natürliches Blättern mit Flip Mouse Wheel (Screenshot: ZDNet.de)

Themenseiten: Microsoft, Windows 10

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