GoPro plant Drohne und 360-Grad-Kamerasystem für Virtual-Reality-Inhalte

Das hat Gründer und CEO Nick Woodman auf der Recode Code Conference bekannt gegeben. Ein Quadcopter für Luftaufnahmen soll im ersten Halbjahr 2016 erscheinen. Noch 2015 wird GoPro eine Halterung für bis zu sechs Kameras auf den Markt bringen, aus deren Bildern sich eine VR-Umgebung erstellen lässt.

Der für seine Action-Kameras bekannte Hersteller GoPro will sein Angebot demnächst um eine Drohne und ein Kamerasystem für Virtual-Reality-Inhalte erweitern. Das hat Firmengründer und CEO Nick Woodman auf der Code Conference des Technikblogs Recode angekündigt, der künftig zu Vox Media gehören wird.

Mit dem neuen Zubehör will GoPro sein Geschäft über den einfachen Verkauf von Kameras für Ski-, Renn- und Radfahrer sowie andere Sportabenteurer hinaus ausbauen. Ein Quadcopter, also eine Drohne mit vier Rotoren, die mit einer daran befestigten GoPro-Kamera Aufnahmen aus der Luft liefern kann, soll im ersten Halbjahr 2016 auf den Markt kommen. Auf die Preisgestaltung und das Design ging Woodman jedoch nicht ein.

GoPro-CEO Nick Woodman auf der Recode Code Conference 2015 (Bild: GoPro)GoPro-CEO Nick Woodman präsentierte Gastgeberin Kara Swisher auf der Recode Code Conference eine würfelförmige Stativhalterung für bis zu sechs Kameras, aus deren Bildern sich eine interaktive VR-Umgebung erstellen lässt (Bild: GoPro).

Von einem bevorstehenden Einstieg GoPros ins Drohnengeschäft hatte schon Ende November 2014 das Wall Street Journal berichtet. Die Zeitung nannte damals unter Berufung auf mit den Plänen vertraute Personen eine Preisspanne zwischen 500 und 1000 Dollar.

Noch in diesem Jahr will GoPro eine würfelförmige Stativhalterung in den Handel bringen, in der bis zu sechs seiner Hero4-Kameras Platz finden. Mit diesem System sollen sich aus verschiedenen Winkeln hochauflösende Bilder und Videos aufnehmen lassen. Sie können anschließend zum Erstellen einer 360-Grad-Virtual-Reality-Umgebungen genutzt werden. Dazu kommt Software des französischen Unternehmens Kolor zum Einsatz, das GoPro Ende vergangenen Monats übernommen hat.

Um diese Inhalte interaktiv zu nutzen, werden Anwender ein Virtual-Reality-Headset wie Oculus Rift, Googles Cardboard oder Samsungs Gear VR benötigen. Einfaches Betrachten soll auch auf einem PC oder Smartphone mittels Youtube 360 oder Kolors App möglich sein.

Erfolgreich wurde GoPro mit seinen kompakten und robusten Action-Cams, die insbesondere bei sportlichen Aktivitäten zum Einsatz kommen und oft beeindruckende Aufnahmen liefern. Die Kameras des im kalifornischen San Mateo ansässigen Unternehmens können beispielsweise am Körper oder an der Kleidung getragen werden. Damit eignen sie sich insbesondere für Sportaufnahmen, aber auch für den Einsatz im professionellen Umfeld, wo sie von Filmfirmen oder Immobilienunternehmen für Luftaufnahmen genutzt werden.

[mit Material von Steven Musil, News.com]

Themenseiten: GoPro, Kamera, Virtual Reality

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