Bericht: Intels Luxus-Armband steht vor dem Start

Mögliche Präsentationstermine wären die Fashion Week in New York ab 4. September und das IDF vom 9. bis 11 September. Es handelt sich angeblich nicht um einen Fitnesstracker, sondern ein Nischenprodukt. Das Design hat das Modehaus Opening Ceremony übernommen, verkauft wird es im Luxus-Kaufhaus Barneys New York.

Das im Januar angekündigte erste Armband von Intel steht angeblich vor der Einführung. Einer Quelle von News.com zufolge wird die Präsentation in den nächsten Wochen erfolgen. Es handelt sich um eine Kombination aus Schmuckstück und Elektronik.

Intels erstes Luxus-Armband wird es exlusiv bei Barneys new York zu kaufen geben (Bild: barneys.com)Intels erstes Luxus-Armband wird es exlusiv bei Barneys new York zu kaufen geben (Bild: barneys.com)

Die Technik steuert Intel bei, das Design hat das Modehaus Opening Ceremony übernommen und verkauft wird es im Luxus-Kaufhaus Barneys New York. Im Januar sagte Barneys-COO Daniella Vitale: „Die größte Chance, um das Konzept Wearable-Tech erfolgreich zu machen, ist ziemlich einfach – man muss ein wunderschönes Accessoire entwerfen, wie es sich unsere Kunden wünschen.“

Allerdings wird es sich der Quelle zufolge nicht um einen Fitnesstracker handeln. Vielmehr sei es „ein elitäreres High-End-Produkt für ein kleine Gruppe Anwender.“ Welche Funktionen es mitbringt, ließ der Informant völlig offen. Auch eine Preisangabe gibt es nicht. Stattdessen hieß es noch, das Armband werde nur das erste Intel-Wearable-Produkt einer Reihe sein, die zusammen mit Modehäusern und Marken entstünden und in den nächsten drei bis sechs Monaten vorgestellt würden.

Aktuelles Angebot an Armbändern bei Barneys New York (Screenshot: ZDNet)Aktuelles Angebot an Armbändern bei Barneys New York (Screenshot: ZDNet)

Mögliche Termine für eine Vorstellung wären die Fashion Week in New York, die am 4. September beginnt, und das Intel Developer Forum, das vom 9. bis 11 September stattfindet. Intel behält sich große Ankündigungen üblicherweise dafür vor.

Wearable Computing, also am Körper getragene technische Geräte mit eigener Internetverbindung oder Anbindung an ein Smartphone, konzentriert sich bislang auf Smartwatches und Fitnessbänder. Mit der Augmented-Reality-Brille Google Glass verfolgt Google einen weiteren Ansatz.

Die Verbindung mit Schmuck scheint der von Apple mit seiner für diesen Herbst erwarteten iWatch gewählte Weg zu sein. Ihn schlagen aber auch andere Firmen ein. So hat das Modelabel Ralph Lauren am Montag beim Tennisturnier US Open das Polo Tech Shirt vorgestellt, das mit eingewebten Sensoren Bewegungen und Leistung misst. Es soll 2015 allgemein verfügbar werden.

Für Intel ist Wearable Tech auch eine Möglichkeit, über den Prozessorbereich hinauszuwachsen. Dies entspricht der Strategie von CEO Brian Krzanich, der im Mai 2013 übernommen hatte. Diesen Monat kündigte es schon in Partnerschaft mit SMS Audio Kopfhörer mit Pulsmessfunktion an, und mit der Michael J. Fox Foundation for Parkinson’s Research forscht es über den Nutzen tragbarer Technik bei der Bekämpfung neurodegenarativer Erkrankungen.

IDC zufolge wächst der Markt für Wearable Computing bis 2018 jährlich um 78,4 Prozent. 2013 sollen sich die Verkaufszahlen auf 19 Millionen Einheiten verdreifachen. Bis 2018 erreicht der Markt angeblich ein Volumen von 111,9 Millionen Einheiten. Gartner zufolge hingegen müssen die Verbraucher erst noch vom Nutzen von Geräten wie Google Glass überzeugt werden.

[mit Material von Ben Fox Rubin, News.com]

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Themenseiten: Intel, Personal Tech, Smartwatch, Wearable

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