Google testet „beaufsichtigte Konten“ für Chrome

Sie lassen sich von anderen Nutzern kontrollieren und einschränken. Beispielsweise können Eltern so steuern, welche Websites ihre Kinder besuchen dürfen. Das Feature findet sich im aktuellen Canary-Build des Browsers.

Google will das Account-Profilsystem seines Browsers Chrome offenbar um Konten mit eingeschränkten Nutzerrechten erweitern. Wie Browser Fame berichtet, plant der Internetkonzern eine neue Kontenklasse namens „Supervised Accounts“, die sich von anderen kontrollieren und einschränken lässt.

Anhand dieser Konten könnten Eltern oder Lehrer steuern, was ihre Kinder oder Schüler sich im Internet ansehen dürfen. Noch befindet sich das Feature aber in der Entwicklung. Oberfläche, Backend und Abläufe sind noch nicht final.

Google testet "Supervised Accounts" für Chrome (Screenshot: <a href="http://browserfame.com/2056/chrome-supervised-account-preview" target="_blank">Browser Fame</a>).Google testet „Supervised Accounts“ für Chrome (Screenshot: Browser Fame).

Wer die Funktion ausprobieren möchte, kann sie im jüngsten Canary-Build von Chrome einschalten. Dazu müssen nach Eingabe von chrome:flags in der Adresszeile die Optionen „Enable supervised users“ und „Enable new profile management system“ aktiviert werden.

Multi-User-Accounts hatte Google schon 2011 in Chrome eingeführt. Dadurch können mehrere Nutzer denselben Browser jeweils mit eigenen Einstellungen verwenden. Die „beaufsichtigten Konten“ wären eine Erweiterung des Multi-User-Features.

Auf Nachfrage von News.com wollte sich Google nicht konkret zu der neuen Funktion äußern. Ein Sprecher teilte lediglich mit: „Wir experimentieren ständig mit neuen Features für Chrome, insbesondere in Canary-Builds. Wir haben zum aktuellen Zeitpunkt nichts Neues anzukündigen.“

[mit Material von Dara Kerr, News.com]

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Themenseiten: Browser, Chrome, Google

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