Seagate kündigt „NAS-Festplatte“ mit bis zu 4 TByte an

Sie ist für den Dauereinsatz in kleinen Netzwerkspeichern mit bis zu fünf Laufwerksschächten konzipiert. Angebunden werden die 3,5-Zoll-Laufwerke über eine 6-GBit/s-SATA-Schnittstelle. Laut Hersteller arbeiten sie stromsparend und geräuscharm.

Seagate hat eine Festplatten-Reihe vorgestellt, die für den Einsatz in kleinen Netzwerkspeichern mit ein bis fünf Laufwerksschächten konzipiert ist. Die auf den Dauereinsatz ausgelegte „NAS-Festplatte“ gibt es in Kapazitäten von 2, 3 und 4 TByte. Sie unterstützen unter anderem multiple HD-Videostreams und erweitertes Power Management durch Leistungsprofile.

Seagate NAS-Festplatte (Bild: Seagate)

Die 3,5-Zoll-Laufwerke werden über eine 6-GBit/s-SATA-Schnittstelle eingebunden. Laut Hersteller bieten sie bis zu zehn Prozent mehr Leistung als vergleichbare Konkurrenzprodukte. Die Dauerdatentransferrate beträgt beim 2-TByte-Modell 159 MByte/s und bei den beiden größeren Ausführungen 180 MByte/s. Der Cache-Speicher ist jeweils 64 MByte groß.

Die mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (MTBF) gibt Seagate mit einer Million Stunden an. Die Fehlerquote liegt bei 1 zu 10 hoch 14. Die Stoßfestigkeit ist mit bis zu 80 G im Betrieb und 300 G im Leerlauf spezifiziert.

Seagate hebt auch den geringen Geräuschpegel der NAS-Festplatte hervor. Im Betrieb liegt er bei 25 Dezibel, im Leerlauf bei 23 Dezibel. Die 2-TByte-Version kommt nur auf 21 respektive 19 Dezibel. Im eingeschalteten Zustand erreicht die SATA-3-Platte laut Datenblatt (PDF) einen durchschnittlichen Verbrauchswert von höchstens 4,8 Watt. Im Leerlauf sind es maximal 3,95 Watt, im Standby-Modus 0,5 Watt.

Seagates NASWorks-Technologie soll die Laufwerk-Zuverlässigkeit verbessern. Sie umfasst Funktionen zur Reduzierung der Festplatten-Vibrationen und eine erweiterte Fehlerbehandlung für bessere Datenintegrität.

„Ungefähr 50 Prozent der NAS-Gehäuse werden ohne Festplatte verkauft. Das bedeutet, dass die Kunden die richtige Speicherlösung für ihr System erst herausfinden und installieren müssen. Mit der NAS-HDD erleichtern wir den Kunden die Auswahl des passenden Laufwerks, unter anderem auch durch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern, die auf NAS-Systeme spezialisiert sind“, sagt Scott Horn, Vice President Marketing bei Seagate. Zu diesen Partnern gehören Asustor, D-Link, LenovoEMC, Synology, Qnap und Thecus Technology. Von ihnen sollen bald erste Systeme mit Seagates NAS-Festplatte verfügbar sein.

Themenseiten: Netzwerk, Seagate, Storage

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