Brocade-CEO tritt zurück

Michael Klayko hatte sieben Jahre an der Spitze des Netzwerkausrüsters gestanden. Das Unternehmen meldete gleichzeitig 43 Millionen Dollar Gewinn. Größter Antrieb ist das Storage-Segment mit plus 17 Prozent.

Michael Klayko hat überraschend seinen Rückzug als Firmenchef von Brocade angekündigt, will aber bis zur Ernennung eines Nachfolgers im Amt bleiben. Die Suche übernimmt nun der Aufsichtsrat.

Michael Klayko (Bild: Brocade)Michael Klayko (Bild: Brocade)

Sieben Jahre hatte Klayko die Entwicklung des Netzwerk-Anbieters geleitet. Einen wirklichen Grund für seinen Rückzug gab er nicht an: „Entscheidungen wie diese sind nie leicht, aber ich glaube, jetzt ist der richtige Zeitpunkt dafür.“ Brocade sei in einer sehr guten Position.

In der Tat hat das Unternehmen mit seinen Ergebnissen für das dritte Quartal die Erwartungen der Wall Street übertroffen. Der Umsatz legte um zehn Prozent auf 555,3 Millionen Dollar zu. Der Nettogewinn fiel mit 43 Millionen Dollar sehr viel besser aus als im Vorjahr, als lediglich zwei Millionen Dollar zu Buche standen.

Für das Plus machte Brocade das Geschäft mit Storage und Ethernet-Produkten verantwortlich. Insbesondere Storage habe im Jahresvergleich um 17 Prozent zugelegt.

Der Aktienkurs stieg nach Verkündung der Zahlen um 11 Prozent. Der Zuwachs brach allerdings sofort weg, nachdem Klaykos Ankündigung publik wurde.

Brocades Chairman Dave House dankte Klayko für seine Arbeit. „Er hat uns durch zwei große Übernahmen geführt und als Technologieführer wie auch als Weltklasse-Lieferant von Netzwerklösungen in Position gebracht. Wir wünschen ihm das Beste.“

[mit Material von Jakob Jung, Channelbiz.org]

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