HP Envy 15: schickes Alu-Notebook im Praxistest

In der Envy-Reihe finden sich einige der schicksten PC-Notebooks auf dem Markt. Erstmals seit 2009 wurde nun nicht nur das Innenleben, sondern auch das Gehäuse runderneuert. ZDNet hat sich das 15-Zoll-Modell mit Full-HD-Display angesehen.

Zum vergleichsweise kleinen Kreis schicker Notebooks mit Windows gehört seit einigen Jahren HPs Envy-Reihe. Das Einzige, was man HP aus optischer Sicht vorwerfen kann, ist die zu starke Orientierung an Apples Macbooks. Für sich betrachtet ist das aber wahrlich kein Nachteil, gehören die Apple-Maschinen ihrerseits doch zu den schönsten Notebooks auf dem Markt.

Kürzlich hat HP das 15-Zoll-Modell Envy 15 mit neuer Technik und einem überarbeiteten Gehäuse aufgefrischt. ZDNet hat es getestet.

Update: HP hat mittlerweile bekannt gegeben, dass das Envy 15 nicht auf den deutschen Markt kommt. Eine Alternative in dieser Größenklasse könnte der 14-Zöller Envy 14 Spectre sein.

Design

Beim neuen Modell wurde das klassische Envy-Design runderneuert. Das Gerät ist nach wie vor aus Aluminium und Magnesium gefertigt. Anstatt des gräulichen Look hat das neue Envy eine silberne Baseunit, der Deckel und der Rand um das Display sind schwarz. Die Tastatur umgibt eine sehr dünne, rote Linie. Das Design wirkt nicht mehr ganz so kultiviert wie beim Vorgänger oder wie beim kürzlich vorgestellten Envy 14 Spectre. Aber Schönheit entsteht ja bekanntlich im Auge des Betrachters. Insgesamt ist die Anmutung des 15-Zöllers jetzt noch näher an Apples Macbook gerückt.

Tastatur und Touchpad

Das Chiclet-Keyboard mit seinen flachen Tasten ist von anderen HP-Notebooks bekannt. Die einzelnen Tasten sind groß und einfach zu treffen, lediglich die Pfeil-Tasten sind ein wenig zu klein geraten. Andere wichtige Tasten wie Shift und Enter haben aber die volle Größe.

Erfreulicherweise hat das HP eine hinterleuchtete Tastatur, eine LED pro Taste. Ein nettes Gimmick: Drückt man die F5-Taste, werden die Tasten Reihe für Reihe beleuchtet. Einen praktischen Nutzen hat diese Funktion aber nicht.

Das Touchpad mit den komplett integrierten Maustasten – der Begriff Klickpad wäre daher eigentlich angebrachter – unterstützt die üblichen Multitouchgesten. An die Präzision und Geschmeidigkeit des Macbook-Klickpad kommt HP aber nicht heran. Besonders frustrierend ist das Scrollen mit zwei Fingern. Der Vorgang läuft einfach nicht flüssig ab.

Die größte Verbesserung am Envy ist die Integration eines Drehrades zur Lautstärkeregelung – eine absolute Seltenheit im Notebook-Bereich. Meistens muss man dafür relativ fummlige Tasten bemühen. Das HP hat neben dem Drehrad einen Lautlos-Button – der allerdings etwas größer sein könnte. Das Drehrad fungiert auch als Taste: Ein Druck bringt das Beats-Audio-Menü zum Vorschein, welches Zugriff auf verschiedene Einstellungen bietet. Die Klangqualität des HP ist für ein Laptop hervorragend, zudem haben die Lautsprecher eine hohe Maximallautstärke.

Neueste Kommentare 

Eine Kommentar zu HP Envy 15: schickes Alu-Notebook im Praxistest

  • Am 31. Januar 2012 um 19:58 von Thomas

    Veröffentlichung DE?
    Schönes Notbook, danke für den Test. Aber eine Info ob und wenn ja wann das Envy15 in DE verfügbar ist wäre hilfreich. Könnt ihr das noch in Erfahrung bringen? Ohne die Info bringt der Test ja nicht so wirklich viel…

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