Rackspace bringt Load Balancing für seine Clouddienste

Das Angebot bezieht auch Ressourcen im Rechenzentrum mit ein. Es ist ähnlich ausgerichtet wie Amazons "Elastic Load Balancing". Zu den Features zählen statische IP-Adresse, Hochverfügbarkeit und Session Persistence.

Für seine offene Cloud "OpenStack" arbeitet Rackspace mit der NASA zusammen.

Rackspace hat Cloud-Load-Balancing eingeführt, das sowohl seine Cloud-Server als auch dedizierte Ressourcen in Rechenzentren nutzen kann. Das Angebot ähnelt dem Elastic Load Balancing des großen Konkurrenten Amazon Web Services, das einen Lastausgleich zwischen EC2-Instanzen schafft.

Konfiguration und Einrichtung sind Rackspace zufolge ganz simpel. Zu den Features zählen statische IP-Adressen, Hochverfügbarkeit, Multiprotokollfähigkeit, Zugriff auf APIs und Kontrollschaltflächen sowie Session Persistence.

Rackspace, das mit anderen Cloud-Providern, aber auch traditionellen Hostern konkurriert, hat zuletzt ein Geschäftsmodell eingeführt, das an den Linux-Distributor Red Hat erinnert. Grundlage ist eine freie Cloud-Plattform namens OpenStack, an deren Entwicklung unter anderem die NASA beteiligt war und deren „Nebula Cloud“ in das Projekt eingegangen ist. 25 Unternehmen, darunter AMD, Citrix und Dell, unterstützen das Projekt, das unter der Apache-Lizenz steht.

Rackspace positioniert sich als Dienstleister und Hoster, der für diesen Software-Stack zur Verfügung steht. Es verfügt über Rechenzentren in Europa, den USA und Asien. Eine Info-Rufnummer für deutsche Kunden wird zwar angeboten, die Website hat man aber bisher nicht übersetzen lassen. Den europäischen Markt bedient das Unternehmen von seinem Büro in England aus, das sich nahe Heathrow Airport im Westen von London befindet.

Themenseiten: Cloud-Computing, Hardware, Networking, Netzwerk, Rackspace

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