Wasserschaden legt O2-Netz in Teilen Norddeutschlands lahm

In Hamburg, Bremen, Kiel und Umgebung ging am späten Nachmittag nichts mehr. Aufgrund einer defekten Klimaanlage musste der Strom in einer Schaltzentrale vorübergehen abgeschaltet werden. Gegen Abend war die Störung behoben.

Am Donnerstagnachmittag sind Teile des Mobilfunknetzes von O2 in Hamburg, Bremen, Kiel und Umgebung ausgefallen. Grund war eine defekte Klimaanlage in einer Hamburger Schaltzentrale.

Das Kühlaggregat hatte große Mengen Wasser verloren, sodass der Strom abgeschaltet werden musste. Die Feuerwehr sperrte das Gebäude zeitweise.

Der Netzausfall dauerte nach Angaben von O2 von 16 bis 18.30 Uhr. Gegen Abend war die Störung gänzlich behoben.

Festnetzkunden der Marke Alice, die O2-Mutter Telefónica zusammen mit Hansenet Anfang des Jahres übernommen hatte, waren laut Financial Times Deutschland nicht von dem Ausfall betroffen. Die durch den Wassereinbruch beschädigte Infrastruktur sei vom Mobilfunkausrüster BT angemietet worden.

Schon Anfang August hatte O2 mit Problemen in seinem Mobilfunknetz zu kämpfen gehabt. Aufgrund eines Fehlers beim Routing des Datenverkehrs funktionierte der schnelle Übertragungsstandard UMTS bei rund 75 Prozent der Kunden nicht mehr. Sie konnten vorübergehend nur mit EDGE-Geschwindigkeit mobil online gehen.

HIGHLIGHT

ZDNet.de für mobile Geräte: m.zdnet.de

ZDNet.de steht nun auch in einer für mobile Geräte optimierten Version zur Verfügung. Unter m.zdnet.de finden Sie Nachrichten, Blogs und Testberichte.

Themenseiten: Handy, Kommunikation, Mobil, Mobile, O2

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

6 Kommentare zu Wasserschaden legt O2-Netz in Teilen Norddeutschlands lahm

Kommentar hinzufügen
  • Am 20. August 2010 um 14:58 von Malte R

    Auch Alice betroffen!
    Hallo,
    ich bin habe einen Alice-Handyvertrag und entgegen der Berichte der FTD fiel auch bei mir gestern das Netz aus!
    Da Alice das o2-Netz nutzt, müssen logischerweise auch alle Alice-Kunden betroffen sein. Diese Information ist also schlicht falsch!

    Gruß aus Hamburg,
    Malte

    • Am 20. August 2010 um 19:51 von axxlon

      AW: Auch Alice betroffen!
      Alice Festnetzkunden waren nicht betroffen. Die Information war schlichtweg richtig. Handy ging bei mir auch nicht, weil O2 Netz. Festnetz war in Ordnung.
      Wer lesen kann, ist im Vorteil;-)

      Allerdings wirbt O2 doch immer unter Wasser, oder erinnere ich mich da nicht richtig? Dass da also ein Wasserschaden das Netz stört…………….

    • Am 20. August 2010 um 21:10 von kasto

      AW: Auch Alice betroffen!
      Zitat"Festnetzkunden der Marke Alice" waren nicht betroffen.
      Der Artikel ist also schlicht richtig.
      Genaues Lesen hilft. ;-)

  • Am 21. August 2010 um 1:00 von marty

    gebiet
    das netz fiel bis zu dänischen grenze aus.

  • Am 22. August 2010 um 23:41 von djbexstar

    HANDYVERTRAG ????
    Hi axxlon,

    als kleinen Tipp les mal richtig es geht um die ALICE Festnetz Kunden wenn das Mobilfunknetz von O2 ausfällt fällt auch das Handynetz von Alice auch Logischerweise.

    Und das Festnetz von Alice ging einwandfrei.

    Schöne Grüsse

    Bex ( ST Deutsche Telekom )

    • Am 28. August 2010 um 0:20 von axxlon

      AW: HANDYVERTRAG ????
      na gut, lies alles noch einmal durch, den artikel, dann den kommentar von malte…………..sacken lassen, dann meinen kommentar…………….aha, siehste? festnetzkunden waren nicht betroffen.
      einen alice handyvertrag ohne festnetz gibts meiner meinung nach ja eh nicht.

      also nimm einfach hin. festnetz alice ging, handy alice ging nicht.

      nun kannst du dir das natürlich zurechtdrehen………….also festnetzkunden sind automatisch handykunden………aber ehrlich…………das ist hier offensichtlich so gemeint, dass das o2 netz ausfiel, über o2 selbst wie über alice gebucht, das alice festnetz blieb aber am laufen. so steht es da und so war es.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *