HP restrukturiert Services für Unternehmen und streicht 9000 Stellen

In Datenzentren will man über die kommenden Jahre hinweg eine Milliarde Dollar investieren. So soll eine integrierte Plattform für Unternehmenskunden entstehen. Die günstige Gelegenheit dazu hat man angeblich während der Integration von EDS bemerkt.

Hewlett-Packard will seine Dienste für Unternehmen restrukturieren. Die Konsolidierung soll der Sparte zu einem Aufschwung verhelfen. Geplant sind Investitionen in Höhe von bis zu einer Milliarde Dollar, aber auch 9000 wegfallende Stellen.

Mit dem Geld will HP eine Reihe kommerzieller Datenzentren aufbauen, die Unternehmenskunden eine integrierte Plattform für ihren Geschäftsbetrieb liefern. Im Rahmen der Initiative führt HP auch alle seine bestehenden Datenzentren, Netze und Anwendungen zusammen. Aufgrund dessen will man das Personal in den nächsten Jahren um 9000 Mitarbeiter kürzen.

Für die Umstrukturierung weist HP in seinen Bilanzen künftig die angegebene Summe von einer Milliarde Dollar aus. In welchem Zeitraum es das Geld ausgeben möchte, wurde nicht kommuniziert. Nach Abschluss der Arbeiten wird HP nach eigener Schätzung jährlich eine Milliarde vor Steuern einsparen – zwischen 500 und 700 Millionen Dollar nach Abzug von Steuern.

„In den vergangenen 20 Monaten haben wir uns auf die Integration von EDS und mehr Profitablität konzentriert“, sagt Tom Ianotti, Senior Vice President von HPs Sparte für Enterprise Services. „Da diese Integration jetzt größtenteils abgeschlossen ist, haben wir bedeutende Wachstumsmöglichkeiten gefunden. Diese Dienste der nächsten Generation werden es unseren Kunden ermöglichen, von der führenden Kombination aus Technik und Diensten zu profitieren, die nur HP bieten kann.“

Die Integration des Dienstleisters EDS hatte HP im November 2009 offiziell abgeschlossen. In ihrem Rahmen wollte HP ursprünglich fast 25.000 Stellen weltweit streichen, davon 1150 in Deutschland. Im September einigten sich die Geschäftsführung und der Gesamtbetriebsrat der EDS Operations Services GmbH dann auf die Schließung von vier statt wie geplant fünf deutschen Standorten – Essen, Köln (Bonner Straße), Leuna und Ludwigsburg – und die Streichung von maximal 500 Stellen.

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