Sharp demonstriert 3D-Bildschirm für Handys

Das 3,4-Zoll-Display ist auch berührungsempfindlich. Der Betrachter muss keine Brille tragen. Die Auflösung beträgt 854 mal 480 Pixel.

Sharp hat auf einer Pressekonferenz in Tokio einen 3D-Bildschirm für tragbare Geräte vorgestellt. Er könnte auf mobilen Spielkonsolen, aber auch auf Smartphones zum Einsatz kommen. Um den 3D-Effekt zu sehen, ist keine Brille notwendig.

3D-Bildschirm für tragbare Geräte (Bild: Sharp)
3D-Bildschirm für tragbare Geräte (Bild: Sharp)

Das 3,4-Zoll-LCD-Display ist in der Lage, zwischen 2D und 3D sowie zwischen Hochkant- und Querformat umzuschalten. Die Helligkeit von 500 Candela pro Quadratmeter ist laut Sharp Rekord in dieser Kategorie. Auch die Dicke soll nur unwesentlich über der von 2D-Displays liegen.

Für die räumliche Darstellung nutzt Sharp den parallaktischen Winkel, der sich durch die Sicht mit zwei Augen ergibt: Die Entfernung zu einem Objekt ist unterschiedlich groß, je nachdem, mit welchem Auge man darauf blickt. Diese Grundlage räumlichen Sehens kann auch für optische Täuschungen genutzt werden.

Der Bildschirm ist darüber hinaus berührungsempfindlich. Sharp gibt einen Kontrast von 1000:1 und eine Auflösung von 854 mal 480 Pixeln (FWVGA) an. Noch im ersten Halbjahr 2010 will der Hersteller die Massenproduktion beginnen.

Themenseiten: Displays, Handy, Hardware, Sharp

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