VZ-Gruppe öffnet sich für externe Anwendungen

Vorerst stehen nur Programme von ausgewählten Partnern zur Verfügung. Über sogenannte Visitenkarten sollen Nutzer festlegen können, welche persönlichen Informationen sie Dritten zur Verfügung stellen. Die Applikationen sind kostenlos.

Die VZ-Gruppe, Betreiber der sozialen Netzwerke MeinVZ, SchülerVZ und StudiVZ, öffnet sich für externe Applikationen. Zunächst stehen nur ausgewählte Anwendungen zur Verfügung, beispielsweise die der Lehrerbewertungsplattform Spickmich oder des Softwareanbieters Wooga.

Nach den jüngsten Datenpannen bei SchülerVZ verspricht das Unternehmen für sein OpenSocial-Konzept eine „umfassende Datenschutzlösung“. Pro Anwendung steht den Nutzern eine sogenannte Visitenkarte zur Verfügung, auf der sie festlegen können, ob und auf welche persönlichen Informationen ein Programm zugreifen darf.

Die Applikationen sollen für die Nutzer grundsätzlich kostenlos sein. Für das zweite Quartal 2010 plant die VZ-Gruppe die Einführung einer Bezahlfunktion, mit der Anwender beispielsweise virtuelle Güter innerhalb von Applikationen erwerben können. Die Vermarktung übernehmen die VZ-Netzwerke im Rahmen eines Umsatzbeteiligungsmodells.

Ende November hatte das Business-Netzwerk LinkedIn seine Plattform für Drittentwickler geöffnet. Um Zugriff auf die Programmierschnittstelle (API) zu erhalten, ist eine Registrierung notwendig. Dadurch sollen schädliche oder unsinnige Anwendungen verhindert werden.

Themenseiten: Big Data, Datenschutz, Hardware, Networking, Soziale Netze, StudiVZ

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