Games Convention Online feiert durchwachsene Premiere

Mit 43.000 Besuchern kamen rund 7000 weniger nach Leipzig als von den Veranstaltern erwartet. Die Messeleitung zieht dennoch ein positives Fazit. Daher soll die GCO auch 2010 wieder stattfinden.

Logo der GCO
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Nach drei Tagen ist am gestrigen Sonntag die erste Games Convention Online (GCO) in Leipzig zu Ende gegangen. Die weltweit erste Spielemesse speziell für Browser-, Online- und Mobile-Games hat der Messeleitung zufolge etwa 43.000 Besucher angelockt – rund 7000 weniger, als sich die Veranstalter erhofft hatten.

Dennoch zeigte sich Messechef Wolfgang Marzin mit der Premiere zufrieden. „90 Prozent der Besucher waren Online-Spieler. Damit haben wir genau die Zielgruppe erreicht, die von der Branche erwartet wurde“, sagte er. Allerdings dürften die zahlreichen vorgestellten kostenlosen Spiele eher Gelegenheitsspieler als Hardcore-Gamer angesprochen haben.

Auf 40.000 Quadratmetern hatten am vergangenen Wochenende 74 Aussteller aus acht Ländern rund 150 Spiele präsentiert, darunter 50 Welt- oder Europapremieren. Alternativ ließ sich die Messe auch im Internet verfolgen. „Unsere Aussteller waren hochzufrieden mit der Besucherstruktur, so dass die Basis der Games Convention Online gelegt ist“, sagte Marzin. Alle Zeichen für die GCO 2010 stünden auf Wachstum.

Die GCO ist ein Alternativangebot zur abgesagten Games Convention, die ursprünglich als Konkurrenzveranstaltung zur Kölner Gamescom vom 20. bis 23. August stattfinden sollte. Im vergangenen Jahr war es zum Streit um die Spielemesse zwischen der Messe Leipzig einerseits sowie der Kölner Messegesellschaft und dem Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) andererseits gekommen. Trotz zahlreicher Sympathiebekundungen für Leipzig hatte sich Köln letztlich als neuer Standort durchgesetzt.

Die Games Convention war erstmals 2002 in Leipzig vom BIU und der Leipziger Messe veranstaltet worden. Sie wuchs in den folgenden Jahren kontinuierlich, stieß aber nach Auffassung der BIU-Mitglieder bereits 2007 an ihre Wachstumsgrenze, was die Besucherzahlen anbelangte: Statt der angepeilten 200.000 kamen lediglich 185.000. Das soll sich in Köln ändern.

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