Deutsche Telekom startet Entwicklerportal „Developer Garden“

Über die Online-Plattform bietet der Bonner Konzern Services und offene APIs für seine Kerndienste an. Mit zugehörigen SDKs können Programmierer Anwendungen auf Basis der Kerndienste Voice Call, SMS-Versand und IP-Lokalisierung entwickeln.

Die Deutsche Telekom hat unter dem Namen „Developer Garden“ ein Online-Portal für Entwickler eröffnet, das das bisherige Developer-Portal ablöst. Darüber stellt der Konzern Programmierern Services und offene APIs zur Verfügung, mit denen sie Zugang zu den Kerndiensten der Unternehmens erhalten.

Zunächst finden sich unter www.developergarden.com drei Dienste zum Aufbau von Services für Webseiten, Applikationen und Mash-ups: Telefongespräche (Voice Call), SMS-Versand und Lokalisierung von Internetnutzern anhand der IP-Adressen.

Software Development Kits bietet die Telekom für .NET, PHP und Java an. Weitere Programmiersprachen und APIs sollen folgen, beispielsweise Anwendungen zur Abrechnung und Authentifizierung sowie für Konferenztelefonate. Ausführliche Dokumentationen und Materialien, ein Blog, Diskussionsforen zum Wissensaustausch sowie Communityfunktionen runden das Angebot ab.

Mit dem Developer Garden möchte die Telekom nach eigener Aussage in Europa zur zentralen Anlaufstelle werden, um zukunftsweisende Services gemeinsam mit der Experten-Community zu gestalten und zu vermarkten. „Die Vorteile für beide Seiten liegen klar auf der Hand: Die Entwickler profitieren davon, einfach und schnell unsere Dienste zu nutzen. Gleichzeitig bauen wir den offenen und konstruktiven Dialog mit der Entwickler-Community maßgeblich aus“, sagt Thomas Mörsdorf, Senior Vice President für Technology Management bei der Deutschen Telekom, Products & Innovation.

Themenseiten: .NET, Deutsche Telekom, Java, PHP, Software

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2 Kommentare zu Deutsche Telekom startet Entwicklerportal „Developer Garden“

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  • Am 14. Mai 2009 um 16:55 von dev

    Farbe
    … hoffentlich müssen die Blumen im Telekom Developer Garden nicht alle magenta sein. ;-)

  • Am 30. August 2010 um 3:07 von Stephan Ertel

    hehehe… das vermeintliche "Big Business" goes open source….
    Wat haben die nu schon wieder vor?? Scheinbar die Löhne zu krass gedrückt, für 5? gibts eben noch keinen Programmierer… :o))
    Aber auf jeden Fall ne tolle Sache, da lernen die Herren da oben auch mal, dass nicht überall ".aspx", Oracle oder SAP draufstehen muss.
    Denn am schwersten ist es, die Leute zu überzeugen, die so gaaarkeine Ahnung haben… Aber nach SUN und Oracle macht halt auch die DTAG einen auf OpenSource-Engagement. Die scheinen Angst zu haben, das Internet entwickelt sich ohne sie… ;-)

    Egal, mal schauen was die API´s hergeben, werds mir mal anschauen… ;o)
    …API´s sind ja ganz allgemein schon was dolles, nur werden da wohl wieder kiloweise Nutzerdaten (was auch immer) gesammelt und gespeichert, like "hauptsache wir ham daten, irgendwann wird uns auch noch einfallen, wofür… machen ja die anderen auch…"

    Grüßle aus LE…
    Diese Welt ist sooo craaank….

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